900 Millionen für Irland: IWF lobt den Sparwillen

900 Millionen für Irland: IWF lobt den Sparwillen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die anhaltende Reformbereitschaft der irischen Regierung gelobt und die nächste Tranche aus dem Euro-Rettungsprogramm freigegeben.

Die Regierung in Dublin halte trotz des geringen Wachstums an ihrem Sparkurs fest, erklärte der IWF am Montag in Washington. Der IWF-Rat habe daher für die Überweisung von knapp 900 Millionen Euro gestimmt.

Irland hatte Anfang Dezember weitere Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Umfang von 3,5 Milliarden Euro beschlossen. Mit dem sechsten Sparpaket dieser Art seit 2008 will die Regierung die Staatsfinanzen so weit ordnen, dass sich das Euro-Mitgliedsland Ende 2013 vom Rettungsschirm lösen kann und keine neuen Milliardenhilfen seiner Euro-Partner braucht. Die Schieflage der heimischen Finanzbranche hatte Irland vor rund zwei Jahren als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm gezwungen. Das Land wird von EU, EZB und IWF mit 85 Milliarden Euro gestützt.

Irland gehört momentan zu den wenigen Euro-Ländern, deren Wirtschaft zuletzt überhaupt wuchs. Der Dienstleistungssektor, der für 60 Prozent der irischen Wirtschaftsleistung steht, legte jüngst so stark zu wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Arbeitslosen-Quote sank auf 14,6 Prozent, den niedrigsten Stand seit eineinhalb Jahren. Unter Volkswirten ist dennoch strittig, ob Irland sich 2013 tatsächlich schon wieder zu hinreichend niedrigen Zinsen eigenständig über den freien Kapitalmarkt finanzieren kann.

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