100 Jahre Erster Weltkrieg: Attentäter bekommt Denkmal in Belgrad

100 Jahre Erster Weltkrieg: Attentäter bekommt Denkmal in Belgrad

Gavrilo Princip, der am 28. Juni 1914 den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo erschoss, wird bald als Denkmal in Belgrad verewigt sein. Das berichtet die serbische Tageszeitung "Vecernje novosti".

Die Tageszeitung "Vecernje novosti" berichtete am heutigen Donnerstag, dass das Princip-Denkmal bis Juni auf Vorschlag der Regierung an der Kalemegdan-Festung errichtet wird.

Eine identische Denkmalkopie solle auch in dem von Serben bewohnten Stadtteil Ost-Sarajevo aufgestellt werden, berichtete das Blatt.

Attentat wird in Serbien als Heldentat gesehen

Princip, ein Mitglied der bosnischen Studentenorganisation "Junges Bosnien", der am 28. Juni 1914 in Sarajevo den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand erschoss, was zur Juli-Krise und dem Ausbruch des Weltkriegs führte, hatte in Serbien nie ein Denkmal. Seine Tat wird unter Serben nach wie vor allgemein als ein Heldenakt betrachtet. Etliche Volksschulen tragen noch aus der Zeit Jugoslawiens den Namen des Attentäters.

Bei einer kürzlichen gemeinsamen Sitzung der Regierungen Serbiens und der bosnischen Republika Srpska in Banja Luka wurde beschlossen, den Jahrestag des Ersten Weltkrieges gemeinsam zu begehen. In der serbischen Regierung konnte man auf Anfrage der APA bisher allerdings keine Auskunft über konkrete Programmpunkte erhalten. Auch im Kabinett von Präsident Tomislav Nikolic war keine Auskunft zu bekommen.

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

Politik

Österreich beteiligt sich an Allianz gegen Terrormiliz IS

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

International

EU buttert 26 Milliarden in Verkehrs-Infrastruktur

der polnische Finanzminister Mateusz Szczurek will 700 Milliarden für Investitionen in Europa. Alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sollen einzahlen
 

International

Polen will 700-Milliarden-Investitionsfonds für Europa