Intel-Konkurrent AMD spürt PC-Markt-Flaute

Intel-Konkurrent AMD spürt PC-Markt-Flaute

Intel-Konkurrent AMD spürt PC-Markt-Flaute

Der Chipkonzern AMD hat im dritten Quartal die Folgen der weltweiten gedämpften Wirtschaftsaussichten zu spüren bekommen. Vor allem auf dem Markt für PCs sei die Nachfrage deutlich geringer gewesen, teilte der Intel-Rivale bei der Vorlage von vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal mit. Das Geschäft mit Technik für Rechenzentren sei dagegen erfreulich verlaufen, ebenso so wie im Bereich Gaming.

Die Umsatzentwicklung von AMD für das dritte Quartal verfehlte dann auch die Erwartungen der Analysten und die eigenen Schätzungen deutlich. Insgesamt stieg der AMD-Umsatz im vergangenen Quartal um 29 Prozent auf rund 5,6 Milliarden Dollar (5,68 Mrd. Euro) an, auch durch den Kauf des Chipspezialisten Xilinx. AMD hatte einen Erlös von rund 6,7 Milliarden US-Dollar plus/minus 200 Millionen US-Dollar erwartet. Analysten hatten ebenfalls mit einem Umsatz in dieser Größenordnung gerechnet.

Auch die operative Marge sei schwächer als erwartet, hieß es. Die detaillierten Zahlen für das dritte Quartal will AMD am 1. November vorlegen. Das AMD-Papier geriet wegen der enttäuschenden Eckdaten nachbörslich in den USA unter Druck. Die Konkurrenten Intel und Nvidia hatten bereits im Sommer ihre Erwartungen an die Käuferzurückhaltung angepasst.

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