IG Metall: Ford will in Köln bis zu 3.200 Stellen abbauen

IG Metall: Ford will in Köln bis zu 3.200 Stellen abbauen

IG Metall: Ford will in Köln bis zu 3.200 Stellen abbauen

Der US-Autobauer Ford will an seinem Kölner Standort nach Angaben des Betriebsrats im großen Stil Jobs abbauen. Sollte das Management sein bisheriges Vorhaben durchsetzen, könnten bis zu 3.200 Stellen wegfallen, sagte die Vize-Betriebsratschefin der Ford-Werke, Katharina von Hebel, am Montag in Köln der dpa. Anfang des Jahres hatte Ford in der Domstadt noch 14.000 Beschäftigte.

"Die Lage ist für die Beschäftigten erschütternd", sagte von Hebel. In zwei Versammlungen berichtete der Betriebsrat den Arbeitnehmern von den Plänen und berief sich dabei auf interne Vorgaben des Managements für Ford in Europa. Die Firmenspitze äußerte sich noch nicht öffentlich dazu.

Ford ist im Umbruch, der lange auf Verbrennungsmotoren fokussierte US-Autokonzern brachte sich erst relativ spät auf Elektrokurs. Dabei setzt die Firma auch künftig auf den Kölner Standort, der mit Milliardeninvestitionen für die Fertigung neuer Elektromodelle umgebaut wird. Die jetzigen Personalpläne begründet das Management laut IG Metall unter anderem mit einer Zentralisierung in den USA. Ford hat schon eine Umstrukturierung hinter sich, vor drei Jahren hatte das Unternehmen noch knapp 18.000 Beschäftigte in Köln.

BMW investiert 800 Mio. Euro in E-Auto-Produktion in Mexiko
BMW investiert 800 Mio. Euro in E-Auto-Produktion in Mexiko

1.000 neue Jobs sollen in San Luis Potosi entstehen

Portugiesische Tourismusbranche verbucht Rekordeinnahmen für 2022
Portugiesische Tourismusbranche verbucht Rekordeinnahmen für 2022

Bisheriger Höchststand aus dem Jahr 2019 übertroffen

US-Dienstleister in überraschend deutlich besserer Stimmung
US-Dienstleister in überraschend deutlich besserer Stimmung

Index signalisiert Wachstum

Leoni-Aktionären droht massiver Kapitalschnitt
Leoni-Aktionären droht massiver Kapitalschnitt

Aktienkurs des Automobilzulieferers brach um mehr als 40 Prozent ein