IfW hebt Inflationsprognosen für Deutschland auf 7,4 % an

D: Auch nächstes Jahr noch 4,2 Prozent Inflation erwartet

IfW hebt Inflationsprognosen für Deutschland auf 7,4 % an

IfW hebt Inflationsprognosen für Deutschland auf 7,4 % an

Die Inflation wird dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge heuer so stark ausfallen wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Waren und Dienstleistungen dürften sich um durchschnittlich 7,4 Prozent verteuern, sagen die Forscher in ihrer Konjunkturprognose voraus. Im März waren sie lediglich von 5,8 Prozent ausgegangen. Auch für 2023 hoben sie die Vorhersage kräftig an, und zwar von 3,4 auf 4,2 Prozent.

Sie läge dann immer noch mehr als doppelt so hoch wie von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebt, die die Teuerungsrate bei zwei Prozent halten will. Der russische Krieg gegen die Ukraine hat die Energiepreise in die Höhe getrieben, während sich Lieferengpässe zugleich verschärft haben.

"Die Kaufkraft der verfügbaren Einkommen wird massiv durch die hohe Inflation belastet", schreiben die Experten. "Im laufenden Jahr werden die real verfügbaren Einkommen deshalb nochmals deutlich zurückgehen." 2023 dürften sie dann zwar steigen, aber immer noch deutlich niedriger ausfallen als vor Beginn der Coronapandemie. Diese Kaufkraftverluste dämpfen die Erholung des privaten Konsums.

Das IfW beließ dennoch seine Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr bei 2,1 Prozent. Für 2023 wurde sie hingegen von 3,5 auf 3,3 Prozent gesenkt.

Russische Wirtschaft schrumpfte im Frühjahr um 4,0 Prozent

Russische Wirtschaft schrumpfte im Frühjahr um 4,0 Prozent

Nach der Ukraine-Invasion und Sanktionen des Westens hat die Wirtschaft …

US-Verbraucherstimmung stieg im August deutlich

US-Verbraucherstimmung stieg im August deutlich

Barometer legte von 51,5 Punkten auf 55,1 Zähler zu

Anstieg der US-Einfuhrpreise schwächt sich merklich ab

Anstieg der US-Einfuhrpreise schwächt sich merklich ab

Einfuhrpreise im Juli um 8,8 Prozent gestiegen

Bayer muss BASF keinen Schadenersatz zahlen

Bayer muss BASF keinen Schadenersatz zahlen

Schiedsgericht: Vertragliche Verpflichtungen wurden nicht verletzt