Holzkonzern Egger mit 36,5% Umsatzsteigerung

Der Tiroler Holzkonzern Egger mit Sitz in St. Johann in Tirol hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 einen Umsatz von 1,98 Mrd. Euro erzielt - was einer Steigerung von 36,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Holzkonzern Egger mit 36,5% Umsatzsteigerung

Der Tiroler Holzkonzern Egger mit Sitz in St. Johann in Tirol hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 einen Umsatz von 1,98 Mrd. Euro erzielt - was einer Steigerung von 36,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Kräftig zulegen konnte die Gruppe auch beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA): Dieses stieg um 62,9 Prozent auf 478,6 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch verkündete.

Der Gewinn nach Steuern belief sich im ersten Halbjahr 2021/22 auf 251 Mio. Euro, ging aus dem Halbjahresfinanzbericht hervor. Im ersten Halbjahr 2020/21 waren es 135 Mio. Euro gewesen. Die Eigenkapitalquote lag weiterhin auf hohem Niveau, nämlich bei 47,1 Prozent.

Das Ergebnis spiegle die sehr hohe Nachfrage wider, die Kapazitäten konnten voll ausgelastet werden, argumentierte die Konzernspitze in einer Aussendung. Die neuen Werke in Biskupiec (Polen) und Lexington (USA) hätten wesentlich zur Umsatz- und Ergebnissteigerung beigetragen. Die außergewöhnlich hohe Nachfrage sei in erster Linie auf den durch die Coronapandemie induzierten "Cocooning-Effekt", also die Tatsache, dass Konsumenten in ihr eigenes Zuhause investierten, zurückzuführen - aber auch auf ungebrochene Neubauaktivitäten in nahezu allen Regionen der Welt, erklärte Finanz-Chef Thomas Leissing. Im Bereich der Rohstoffversorgung habe die Pandemie das Unternehmen jedoch vor erhebliche Herausforderungen gestellt.

Die Verantwortlichen sprachen von einem "Wachstum aus eigener Kraft". Investitionen in der Höhe von 141,1 Mio. Euro im ersten Halbjahr hätten vor allem auf die "Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses sowie die Steigerung der Effizienz in der Lagerhaltung" abgezielt. Des Weiteren setze Egger mit Anlagen zur Aufbereitung von Recyclingmaterial auf ressourcenschonende Technologien, wurde betont.

Trotz weiterhin gegebener Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie sei der Ausblick auf das zweite Geschäftshalbjahr 2021/2022 "insgesamt positiv". Herausforderungen ortete das Tiroler Unternehmen unter anderem in der "Volatilität der Rohstoffkosten, verminderten Logistikkapazitäten sowie in Inflationsrisiken, die zu reduzierter Konsumtätigkeit führen könnten". Traditionell sei die Bautätigkeit im Winter eingeschränkt und dadurch die zweite Geschäftsjahreshälfte schwächer.

60 Jahre nach ihrer Gründung zählt die Egger Gruppe 20 Werke in zehn Ländern. 10.600 Menschen sind aktuell bei Egger beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2020/21 wurde mit der umfassenden Produktpalette aus Holzwerkstoffen und Schnittholz für die Möbelindustrie, den Holz-und Bodenbelagsfachhandel sowie für Baumärkte ein Umsatz von 3,08 Mrd. Euro erwirtschaftet.

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