Trend Logo

Handels-KV - Warnstreiks nach abgebrochenen Verhandlungen

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Gewerkschaft ist auf Krawall gebürstet
©APA/APA/TOBIAS STEINMAURER/TOBIAS STEINMAURER
  1. home
  2. Aktuell
  3. Nachrichtenfeed
Bei den Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag im Handel kam es am Dienstag letztlich doch zu keiner Einigung. Anfangs hieß es aus Verhandlungskreisen noch zur APA, dass es auf beiden Seiten Bemühungen und gute Gespräche und eine Annäherung der Positionen gebe. Letztlich reichte es nicht und die Verhandlungen wurden am Abend abgebrochen. Die Gewerkschaft kündigte daraufhin Warnstreiks vom 30. November bis zum 3. Dezember an, teilte die GPA in einer Aussendung mit.

von

Die KV-Verhandlungen im Handel gehen am Dienstag in die vierte Runde. Die Gewerkschaft will aufgrund der hohen Inflation ein kräftiges Gehaltsplus sehen und ist notfalls auch auf Krawall gebürstet. Eine Streikfreigabe vom ÖGB gibt es bereits. Sollte in der neuerlichen Gesprächsrunde kein Abschluss gelingen, würde eine erste Welle von Warnstreiks folgen, machte die Gewerkschaft klar. Die Arbeitgeber boten zuletzt ein Plus von 5 Prozent und eine Einmalzahlung von 800 Euro.

Die Gewerkschaft GPA reduzierte ihre Ursprungsforderung auf 9,5 Prozent und einen Fixbetrag von 40 Euro. Da es bei den richtungsweisenden Metallern noch keinen Gehaltsabschluss gibt, gilt eine Einigung für die 430.000 Angestellten im Handel als unwahrscheinlich. Nach Streiks in zahlreichen Metall-Betrieben soll die achte Gesprächsrunde dort am 30. November stattfinden.

Über die Autoren

Logo
Abo ab €16,81 pro Monat
Ähnliche Artikel
Fahrradboten ritten zum Warnstreik für mehr Lohn aus
Nachrichtenfeed
Fahrradboten ritten zum Warnstreik für mehr Lohn aus
Arbeitsmarkt 2023: Teilzeitquote stabil, viele Überstunden
Nachrichtenfeed
Arbeitsmarkt 2023: Teilzeitquote stabil, viele Überstunden
Der Vertrag von ÖBAG-Chefin Hlawati wurde bis Februar 2027 verlängert
Nachrichtenfeed
ÖBAG-Chefin Hlawati will Dividende für Infrastruktur zweckwidmen
Viele Unternehmen sind nach dem Angriff Russlands geblieben
Nachrichtenfeed
Nur wenige ausländische Firmen kehrten Russland den Rücken
Die Addiko Bank könnte an die slowenische Bank gehen
Nachrichtenfeed
Addiko Bank rückt ins Visier von Investoren
Ausbau der Ladestellen kommt rasch voran
Nachrichtenfeed
Elektroautos im Vormarsch, aber hohe Preise schrecken ab
Überlegungen zur Kopplung von Strom- und Gasleitung in Oberösterreich
Nachrichtenfeed
Grundeigentümer wollen Gas- und 110-kv-Leitung gekoppelt
Diesel-Preise gehören zu den Preistreibern in der Landwirtschaft
Nachrichtenfeed
Entlastungspaket soll Bauern 20 Cent/Liter Diesel bringen
Selbstbediener-Kassen haben sich in Österreich noch nicht durchgesetzt
Nachrichtenfeed
Hofer will in bis zu 200 Filialen Selbstbedienungskassen
Europas Wirtschaft kommt nicht voran
Nachrichtenfeed
EU-Prognose: Wirtschaftswachstum bleibt schwach
OeNB: Außenwirtschaft hat sich von Pandemie und Inflation erholt
Nachrichtenfeed
OeNB: Außenwirtschaft hat sich von Pandemie und Inflation erholt
Firmenpleiten dürften in Österreich auf Höchstwert seit 2009 steigen
Nachrichtenfeed
Creditreform erwartet heuer über 7.000 Firmenpleiten