Corona-Shopping mit 2G-Kontrollen im Handel und bei Dienstleistern

Die "Aktion scharf" im Handel ist gestartet: Beim Eingang oder spätestens beim Bezahlen besteht nun im Non-Food-Handel und bei Dienstleistern die Pflicht, 2G-Nachweise der Kunden zu kontrollieren.

Corona-Shopping mit 2G-Kontrollen im Handel und bei Dienstleistern

Von Dienstag 11. Jänner 2022 an muss der Handel die Einhaltung der 2G-Regel in den Geschäften kontrollieren. Einzelhändler sind verpflichtet, von Kundinnen und Kunden einen Nachweis der Impfung oder Genesung zu verlangen - spätestens an der Kassa. Die Regel gilt auch in Dienstleistungsbetrieben. Außerdem muss jetzt auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können.

Laut der vom Hauptausschuss genehmigten Verordnung muss der 2G-Nachweis im Handel spätestens beim Bezahlen der Ware kontrolliert werden. Schon seit der vierten Corona-Welle dürfen nur mehr Geimpfte oder Genesene (2G) im Non-Food-Handel einkaufen. Für Ungeimpfte gilt nach wie vor ein Lockdown, sie dürfen sich nur Produkte des täglichen Bedarfs in Supermärkten oder Drogerieketten besorgen.

Händler, die den 2G-Nachweis nicht kontrollieren, riskieren laut Gesundheitsministerium Strafen von bis zu 3.600 Euro. Außerdem können Corona-Hilfen nicht ausbezahlt oder zurückgefordert werden.

Lockdown für Ungeimpfte

Der Handelsverband als Vertreter kritisiert die 2G-Regel in den Geschäften zwar vehement, beugt sich aber angesichts der hohen Strafen den Bestimmungen und zieht nach dem Start der verpflichtenden Kontrollen auch eine unaufgeregte Bilanz.

Kontrolliert wird damit der seit der vierten Coronawelle bestehende Lockdown für Ungeimpfte. Im Non-Food-Handel dürfen demnach bereits seit Anfang November nur Geimpfte oder Genesene (2G) einkaufen. Ungeimpfte dürfen nur Produkte des täglichen Bedarfs in Supermärkten oder Drogerieketten einkaufen.

Der Handel fühlt sich aber nicht dafür zuständig, gefälschte Impfpässe oder Genesungsbescheide aufzudecken. "Wir werden uns bestmöglich bemühen, aber wir sind nicht die Polizei", stellte WKÖ-Handelsobmann Rainer Trefelik bereits mehrfach klar.

Unterschiedliche Lösungen

In vielen Einkaufszentren hat man sich für eine Stempel-Lösung entschieden. Kundinnen und Kunden können sich im Eingangsbereich auf 2G kontrollieren lassen und bekommen einen Stempel mit Datum. Damit wissen alle Händler im Center, dass dieser Kunde auf 2G kontrolliert wurde.

Eine häufige Variante ist ein Stehtisch samt Desinfektionsmöglichkeit sowie dort postierte Mitarbeiter, die den Nachweis kontrollieren. Wieder andere Händler setzen auf eigene oder engagierte Security-Mitarbeiter, um die 2G-Kontrollen durchzuführen. Zusätzliches Personal für die Kontrollen können sich jedoch nicht alle Händler leisten.

Kunden werden auch durch Absperrbänder am unkontrollierten Eintritt gehindert. Besonders strenge Kontrollen, bei denen der 2G-Nachweis gescannt und auch ein Lichtbildausweis als Identitätsnachweis vorgezeigt werden muss gibt es ebenfalls, sind aber eher eine Ausnahme.

Das Wissen um die nun geltende Maskenpflicht im Freien ist offenbar noch eher dürftig. Viele sind Passanten noch ohne entsprechenden Mundschutz unterwegs.

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