Grünes Licht für Kroatien-Beitritt zur EU

Bundespräsident Heinz Fischer hat seinem kroatischen Amtskollegen Ivo Josipovic im Namen der Republik Österreich dazu gratuliert, dass Kroatien von der EU grünes Licht für den Beitritt zur Europäischen Union erhalten hat.

Serbiens und Bosniens BIP kleiner als 1990

Zwanzig Jahre nach dem Zerfall des einstigen Jugoslawien haben zwei seiner Teilrepubliken - Serbien und Bosnien-Herzegowina - noch nicht die Wirtschaftsleistung des Jahres 1990 wieder erreicht. Nach Angaben des Belgrader Wirtschaftsexperten Miroslav Zdravkovic ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den zwei Staaten derzeit um etwa 25 Prozent kleiner als vor zwanzig Jahren, bzw. um ganze 30 Prozent im Vergleich zu 1988, dem letzten Erfolgsjahr des ehemaligen Jugoslawien.

Wesentlich besser stehen andere Staaten im Ex-Jugoslawischen-Raum da. Das BIP Sloweniens ist seit 1990 nach Worten des Belgrader Ökonomen um 60 Prozent angestiegen, jenes Kroatiens um 13 bis 14 Prozent, das Mazedoniens um ganze 20 Prozent, berichtete die staatliche Presseagentur Tanjug anlässlich des Jahrestages.

Derselben Quelle zufolge beträgt das BIP Serbiens derzeit etwa 35 Prozent des Durchschnittes der EU-Staaten, Bosnien-Herzegowina ist mit 30 Prozent noch schlechter daran. Mazedonien und Montenegro haben etwa 40 Prozent des durchschnittlichen EU-Bruttoinlandsproduktes, Kroatien 62 Prozent. Slowenien ist bereits ein EU-Mitglied.

Beitrittskandidat Mazedonien

Während Kroatien 2013 zum 28. EU-Mitglied werden soll, hat Mazedonien seit Ende 2005 den Status eines EU-Beitrittskandidaten, allerdings keinen Termin für die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen. Montenegro hofft, vor Jahresende den Termin für die Beitrittsverhandlungen zu bekommen. Serbien erwartet dagegen den Status des Beitrittskandidaten. Bosnien-Herzegowina hat noch keinen Antrag dazu gestellt. Der jüngste Staat Europas, Kosovo, steckt im EU-Annäherungsprozess derzeit weit hinter anderen Staaten Ex-Jugoslawiens.

-Red, APA

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