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Großer Betrugsprozess um Causa EXW in Klagenfurt gestartet

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Im Prozess geht es um acht Angeklagte und rund 40.000 Opfer
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Ein Prozess wegen Anlagebetrugs im großen Stil hat am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt begonnen. Die acht Angeklagten sollen die "EXW Gruppe" gegründet und rund 40.000 Opfer um mehr als 14 Millionen Euro gebracht haben. Angeklagt sind gewerbsmäßig schwerer Betrug, Geldwäscherei, Pyramidenspiel und kriminelle Vereinigung. Das Verfahren dürfte länger dauern, beantragt wurden rund 150 Zeugen. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.

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Ein Prozess wegen Anlagebetrugs im großen Stil hat am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt begonnen. Die acht Angeklagten sollen die "EXW Gruppe" gegründet und rund 40.000 Opfer um mehr als 14 Millionen Euro gebracht haben. Angeklagt sind gewerbsmäßig schwerer Betrug, Geldwäscherei, Pyramidenspiel und kriminelle Vereinigung. Das Verfahren dürfte länger dauern, beantragt wurden rund 150 Zeugen. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft.

Laut Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gründeten die Angeklagten mehrere Unternehmen samt Bankverbindungen und Kryptowallets. Sie versprachen Anlegern hohe Renditen über Immobilienprojekte, Kryptohandel und ihre eigene Kryptowährung namens "EXW-Token". Anstatt zu investieren wurde das Geld über verschiedene Konten geschleust und dann vor allem für den eigenen, luxuriösen Lebensstil aufgewendet. Teilweise wurden aber auch glamouröse Events organisiert, um neue "Kunden" anzuwerben.

Vorsitzende des Schöffensenats ist Richterin Claudia Bandion-Ortner. Beim Auftakt am Mittwoch wurden die persönlichen Eckdaten der acht Angeklagten abgefragt. Der Hauptangeklagte ist ein 26-jähriger Klagenfurter. Mit ihm müssen sich vier weitere Kärntner im Alter von 25 bis 48 Jahren, ein 31-jähriger und ein 26-jähriger Tiroler sowie ein 28-jähriger Kroate verantworten.

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