Größter Börsengang des Jahres: Rivian startet furios

Erster Rivian-Aktienkurs um mehr als ein Drittel über dem Ausgabepreis

Größter Börsengang des Jahres: Rivian startet furios

Größter Börsengang des Jahres: Rivian startet furios

Anleger haben sich beim mit Spannung erwarteten Börsengang des US-Elektroautobauers Rivian um die Aktien des Tesla-Rivalen gerissen. Beim Handelsstart an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq lag der erste Kurs am Mittwoch bei 106,75 Dollar und damit rund 37 Prozent über dem Ausgabepreis von 78 Dollar. Die Firma hatte am Vortag rund 11,9 Mrd. Dollar durch die Ausgabe von 153 Millionen Aktien bei Anlegern erlöst und damit den bisher größten Börsengang in diesem Jahr gestemmt.

Dabei waren Aktienpreis und Emissionsvolumen bereits deutlich erhöht worden. Mit einem Börsenwert von rund 93 Mrd. Dollar oder umgerechnet etwa 81 Mrd. Euro wird Rivian zum Start deutlich höher gehandelt als etwa die deutsche Branchengröße BMW, die es zuletzt auf gut 59 Mrd. Euro brachte. Den größten US-Autokonzern General Motors übertrifft Rivian mit rund sechs Milliarden Dollar. Dabei steckt das US-Unternehmen, zu dessen Großinvestoren der Online-Riese Amazon und Ford zählen, bisher noch tief in den roten Zahlen. Bei der letzten Finanzierungsrunde vor dem Börsengang im Jänner war Rivian noch lediglich mit knapp 28 Mrd. Dollar bewertet worden.

Die E-Autofirma hat nach eigenen Angaben etwa 9.500 Mitarbeiter, von denen über 3.300 im US-Hauptwerk im Bundesstaat Illinois beschäftigt sind. Rivian macht bisher zwar noch keinen nennenswerten Umsatz, hat jedoch im September sein erstes Elektromodell im umkämpften Pick-up-Segment herausgebracht und so einen Wettlauf unter anderem mit Tesla für sich entschieden.

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