Gewinn der Commerzbank übertrifft Erwartungen

Milliardengewinn für 2022 im Blick

Gewinn der Commerzbank übertrifft Erwartungen

Gewinn der Commerzbank übertrifft Erwartungen

Der Umbau der Commerzbank unter Bankchef Manfred Knof trägt Früchte. Der Nettogewinn im zweiten Quartal betrug 470 Mio. Euro. Das übertraf die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 370 Mio. Euro gerechnet hatten. "Wir haben im ersten Halbjahr die Erträge im Kundengeschäft in beiden Segmenten stärker gesteigert als erwartet und unseren operativen Gewinn mehr als verdoppelt", sagte Knof zur Vorlage der Geschäftszahlen.

Vor einem Jahr hatte die Commerzbank wegen der Kosten für ihren Konzernumbau noch rote Zahlen geschrieben. Die pauschale Risikovorsorge lag im zweiten Quartal bei 564 Mio. Euro. Die Bank erklärte, es habe eine "geringe Anzahl" von Kreditausfällen gegeben. Im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg kamen Belastungen von 228 Mio. Euro hinzu. Seit Beginn des Kriegs reduzierte die Bank ihre Russland-bezogenen Forderungen bis Mitte Juli um 45 Prozent auf netto 1,02 Mrd. Euro. Die Erträge stiegen von 1,9 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf 2,4 Mrd. Euro.

Die Kosten sanken im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 1,57 Mrd. Euro und führten zu einer Aufwand-Ertrag-Relation von 65 Prozent. Allerdings rechnet die Bank nun für das laufende Jahr mit Kosten von 6,4 Mrd. Euro, im ersten Quartal hatte sie noch 6,3 Mrd. Euro als Ziel genannt. Grund für die leichte Erhöhung seien höhere Pflichtabgaben für die polnische Tochter mBank.

Das Institut hält an seinem Ziel fest, im Gesamtjahr einen Gewinn von mehr als einer Milliarde Euro einzufahren.

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