Geschäfte der US-Dienstleister wachsen deutlich langsamer

Stimmungsindex liegt aber trotz Einbruchs weit im Expansionsbereich

Geschäfte der US-Dienstleister wachsen deutlich langsamer

Geschäfte der US-Dienstleister wachsen deutlich langsamer

Die Geschäfte der US-Dienstleister haben im Dezember überraschend viel Schwung verloren. Der Einkaufsmanagerindex sank um 7,1 auf 62,0 Punkte, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Firmen-Umfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Befragte Experten hatten nur mit einem Rückgang auf 66,9 Punkte gerechnet, nachdem der Index im November den höchsten Wert seit Umfragebeginn 1997 erreicht hatte. Das Barometer signalisiert ab 50 ein Wachstum.

"Die Ausbreitung der Omikron-Variante sorgt zwar für Verunsicherung, der Stimmungsindex liegt aber trotz des Einbruchs weit im Expansionsbereich, so dass Wachstumszweifel kaum angebracht sind", sagte Helaba-Experte Ulrich Wortberg. Die Dienstleister stehen für mehr als zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung. Ihre Neuaufträge wuchsen im Dezember so langsam wie seit zehn Monaten nicht mehr. Die Coronamutation Omikron dürfte der Servicebranche Probleme bereiten.

Unterdessen legten die Aufträge der US-Industrie von Oktober auf November um 1,6 Prozent zu, wie das Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hatten in etwa mit diesem Zuwachs gerechnet.

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