General Motors fährt Quartalsgewinn von 2,9 Milliarden Dollar ein

Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 36 Milliarden Dollar

General Motors fährt Quartalsgewinn von 2,9 Milliarden Dollar ein

General Motors fährt Quartalsgewinn von 2,9 Milliarden Dollar ein

General Motors hat im ersten Quartal einen Nettogewinn von 2,9 Milliarden Dollar eingefahren. Ausschlaggebend dafür seien Verbesserungen in der Produktion sowie eine kräftige Nachfrage in Nordamerika gewesen, teilte der Detroiter Autobauer am mit. Der Nettogewinn übertraf die Markterwartungen von 2,45 Milliarden Dollar, lag aber um knapp 2,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 36 Milliarden Dollar. Konzernchefin Mary Barra zeigte sich zuversichtlich: GM beschleunige den Wandel des Unternehmens auch in einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld, schrieb sie in einem Brief an die Aktionäre.

Der auf seinem Heimatmarkt auf Rang zwei abgerutschte US-Konzern hatte unlängst angekündigt, das Tempo beim Wechsel in die E-Mobilität zu erhöhen. Dazu sollen mehr als die zuvor bis 2025 geplanten 35 Milliarden Euro investiert werden. Dabei ist GM notfalls auch zu Abstrichen beim Gewinn bereit. Entsprechend zurückhaltend fiel die Prognose für 2022 aus. Das Management hatte erst im Februar für den Betriebsgewinn eine Spanne zwischen 13 und 15 (Vorjahr 14,3) Milliarden Dollar in Aussicht gestellt und diesen am Dienstag bekräftigt.

Im vergangenen Jahr profitierte der Konzern von höheren Preisen für die in den USA besonders gefragten Pickups und SUVs sowie robusten Geschäften seiner Finanz- und Leasingtochter. Hinzu kam eine milliardenschwere Ausgleichszahlung des südkoreanischen Batterieherstellers LG Electronics für den Massenrückruf des Elektroautos Chevrolet Bolt. Um den Verkauf des Modells anzukurbeln, hatte GM Anfang April eine teure Werbekampagne aufgelegt. Als jüngste Neuankündigung will GM nächstes Jahr eine elektrische Version des Sportwagens Corvette auf den Markt bringen.

Seine über viele Jahrzehnte gehaltene Position als Nummer eins auf dem US-Markt hatte GM wegen des Halbleitermangels im vergangenen Jahr an Toyota abgeben müssen, der auch weltweit vorne liegt.

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