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GCA wünscht sich Unterstützung für Pipeline in OÖ

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Der zu 51 Prozent dem Verbund gehörende Pipeline-Betreiber Gas Connect Austria (GCA) arbeitet bereits am Ausbau der West-Austria-Gasleitung (WAG) im Mühlviertel. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant, das Klimaministerium bestand bisher auf einen Start 2025. Eine Förderung und behördliche Unterstützung könnten das Vorhaben beschleunigen, so die GCA, zumal die Leitung in Zukunft auch für Wasserstoff genutzt werden könne.

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Der zu 51 Prozent dem Verbund gehörende Pipeline-Betreiber Gas Connect Austria (GCA) arbeitet bereits am Ausbau der West-Austria-Gasleitung (WAG) im Mühlviertel. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant, das Klimaministerium bestand bisher auf einen Start 2025. Eine Förderung und behördliche Unterstützung könnten das Vorhaben beschleunigen, so die GCA, zumal die Leitung in Zukunft auch für Wasserstoff genutzt werden könne.

Das Projekt "WAG Loop 1" sieht einen 40 Kilometer langen parallelen Leitungsstrang von Oberkappel bis Bad Leonfelden vor, mit dem 30 Prozent mehr Transportkapazität aus Deutschland erreicht wird. Alle Eigentümer der GCA seien an einer raschen Umsetzung des Projekts, das auch Wasserstoff-tauglich sei, interessiert, versicherte GCA-Geschäftsführer Stefan Wagenhofer in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz. Da der Bau des Loops nicht vom Markt indiziert sondern eine politische Entscheidung sei - vor dem Hintergrund, dass die Ukraine ab 2025 kein Gas mehr aus Russland nach Westen liefern will -, wäre eine Teilförderung der veranschlagten 200 Mio. Kosten wünschenswert. Auch ein neues Tarifsystem für den Transport sei in Ausarbeitung, da das bestehende nicht mehr die Realität abbildet. Wagenhofer kann sich gut eine Drittelung der Finanzierung auf Förderung, Firma und Tarifsystem - kundenseitig - vorstellen.

Wagenhofer sieht eine Inbetriebnahme des Loops für das erste Halbjahr 2027 realistisch, der reine Bau dauere ein Jahr. Derzeit spreche man mit den Grundeigentümern und Bürgermeistern im Mühlviertel, die den Betrieb schon kennen würden. Da die GCA die Trasse bereits kenne, rechnet man mit einem raschen Vorankommen. Die Ankündigung des Klimaministeriums, man solle 2025 in Betrieb gehen, ließ das Unternehmen schon jetzt den Schritt in die Öffentlichkeit tun. Wagenhofer betonte, dass man ein Gespräch mit Ministerin Leonore Gewessler (Grüne) suche und wünscht sich mehr behördliche Unterstützung sowie eine Förderung, "dann könnten wir nicht 2025, aber vor 2027, im Halbjahr 2026 vielleicht in Betrieb gehen". Etwas neidisch schielt man auf das Beschleunigungsgesetz in Deutschland.

Österreich verbrauche im Jahr 85 TWh Gas und könne jetzt schon 90 TWh aus dem Reverse-flow aus Deutschland nutzen sowie 70 TWh aus Italien. Dabei sei Österreich ein wichtiges Transitland. Die Europäische Union habe auch anerkannt, dass die Pipeline Teil eines wichtigen Korridors ist und das sei auch Grundlage für eine künftige Versorgung mit Wasserstoff. Dann würde die Wasserstoff-Route über Oberösterreich und Linz führen, "weil da schon eine Pipeline im Boden liegt", sagte Wagenhofer.

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