Flughafen Wien plant Investitionen von fünf Milliarden Euro

Das Skylink-Terminal ist noch nicht fertig, da denkt der Flughafen Wien schon über weitere Ausbaupläne nach. Geplant sind Investitionen in Höhe von fünf Mrd. Euro.

Der "Masterplan 2020", der auch bei der Aufsichtsratsklausur am 14. Oktober diskutiert wird, sieht Investitionen in Höhe von rund fünf Mrd. Euro vor. Zudem werden sich die Führungsgremien in der Klausur mit den Entwicklungen um die Terminalbaustelle Skylink befassen.

Wichtiger Teil des Masterplans soll eine dritte Piste sein. Die Start- und Landebahn, die schon lange geplant ist, wird nun aufgrund der Erholung im Luftverkehr wieder ein Thema. Die Kosten werden laut "Presse" inklusive Grundstückskauf auf 1,2 Mrd. Euro geschätzt. Mit der Piste ist es allerdings nicht getan. Für eine Fülle von Begleitmaßnahmen wie technisches Equipment, 30 Kilometer Rollfläche, 40 Kilometer Straßen, Sicht- und Lärmschutz, Waldaufforstung, Bauten für Feuerwehr und andere Sicherheitseinrichtungen bis zur teilweisen Neutrassierung der B10 sind in Summe zwei Mrd. Euro veranschlagt. Ein weiterer großer Brocken ist der im Bau befindliche Fernzüge-Bahnhof, dessen Kosten der Flughafen mit den ÖBB teilt.

In der Klausur befasst man sich auch mit dem Skylink. Am 3. September 2010 wurde der 300-seitige Rechnungshof-Rohbericht an den Flughafen-Vorstand sowie an die Länder Niederösterreich und Wien, die mit je 20 Prozent die beiden größten Aktionäre sind, übermittelt. Am Montag wird der Flughafen seine Stellungnahme dazu abgeben, die dann in den Endbericht einfließt. Der Flughafen habe "viele gute Anregungen des Berichts zum Teil schon umgesetzt", das Projekt sei komplett neu aufgestellt, sagte Flughafen-Sprecher Peter Kleemann. Bis zum Vorliegen des Endberichts wird es aber noch mindestens bis Jahresende dauern, heißt es aus dem Rechnungshof.

- Red/APA

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession