Finanzinvestor KKR verkaufte Großteil seiner Hensoldt-Aktien

Hensoldt stellt Rüstungselektronik her

Finanzinvestor KKR verkaufte Großteil seiner Hensoldt-Aktien

Finanzinvestor KKR verkaufte Großteil seiner Hensoldt-Aktien

Der US-Finanzinvestor KKR hat den steilen Anstieg des Aktienkurses von Hensoldt zum Teilausstieg beim deutschen Hersteller von Rüstungselektronik genutzt. KKR verkaufte über Nacht ein Aktienpaket von knapp 10 Prozent an institutionelle Investoren, wie zwei mit der Platzierung vertraute Personen am Donnerstag sagten. Dabei habe KKR aber einen ungewöhnlich großen Abschlag auf den Börsenkurs hinnehmen müssen.

Der Platzierungspreis lag mit weniger als 21 Euro um 20 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch, wie zwei Insider sagten. Damit erlöst der Investor, der Hensoldt im Herbst 2020 an die Börse gebracht hatte, mehr als 210 Millionen Euro. KKR wollte sich zu den Informationen nicht äußern.

Die mit dem Verkauf beauftragten Investmentbanker hatten auf einen Preis zwischen 21 und 23 Euro gehofft. Am Donnerstagmorgen fielen die Hensoldt-Papiere, die vor der Rückkehr in den Kleinwerteindex SDAX stehen, um 12,3 Prozent auf 22,50 Euro, lagen damit aber über dem Platzierungspreis.

Nach dem Verkauf eines Pakets von 25,1 Prozent an den italienischen Rüstungszulieferer Leonardo hielt KKR zuletzt noch 17,8 Prozent der Aktien, nun reduziert sich der Anteil auf rund acht Prozent. Leonardo hatte 23 Euro je Aktie gezahlt, insgesamt 606 Millionen Euro.

Unerwartet gute Geschäftszahlen für das Jahr 2021, vor allem aber die Hoffnung auf eine groß angelegte Aufrüstung Europas und Deutschlands unter dem Eindruck des russischen Einmarschs in der Ukraine hatten die Hensoldt-Aktie beflügelt. Sie hatte ihren Kurs innerhalb weniger Tage mehr als verdoppelt, nachdem die deutsche Regierung ein 100 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für die Bundeswehr angekündigt hatte.

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