Fehlende Produktion in Libyen belastet OMV

Die guten operativen Ergebnisse des Ölkonzerns OMV sind im dritten Quartal durch die weiterhin fehlende Produktion in Libyen beeinträchtigt worden. Der Betriebserfolg (EBIT) konnte in den ersten neun Monaten zwar um 11 Prozent auf 1,937 Mrd. Euro gesteigert werden, der den Aktionären zuzurechnende Periodenüberschuss wuchs aber nur um 3 Prozent auf 854 Mio. Euro, teilte das Unternehmen mit.

Der EBIT-Anstieg lag leicht über den Erwartungen, das Plus beim Net profit leicht darunter. Je Aktie blieben 2,75 (2,79) Euro, zuletzt notierten die Titel an der Börse mit 25,33 Euro. Das Clean EBIT (vor Sondereffekten) verringerte sich leicht um 3 Prozent auf 1,984 Mrd. Euro. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit legte um 8 Prozent auf 2,134 Mrd. Euro zu. Ähnlich wie bereits im Halbjahr kletterte auch in den drei Quartalen zusammen der Umsatz kräftig um 48 Prozent auf 24,701 Mrd. Euro. Die Mitarbeiterzahl lag mit 30.365 um 6 Prozent tiefer als ein Jahr davor, davon entfielen 23.463 (-11 Prozent) auf die rumänische Tochter Petrom.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2011 heißt es, in E&P werde wegen der Produktionsunterbrechungen in Nordafrika und im Mittleren Osten die Produktion unter dem Niveau von 2010 liegen. In Libyen führten die politischen Unruhen im 3. Quartal das zweite Vierteljahr in Folge zu einem gänzlichen Produktionsausfall. In R&M werde die Vollkonsolidierung der türkischen Petrol Ofisi die Ergebnisse stützen. In G&P werde erwartet, dass das Gaskraftwerk in Brazi (Rumänien) gegen Ende des 4. Quartals für den kommerziellen Betrieb bereit sein werde.

- APA

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