Fed wirft einem Zeitungsbericht zufolge wieder die Notenpresse an

Die US-Zentralbank will einem Zeitungsbericht zufolge angesichts der schleppenden Konjunktur nächste Woche wohl wieder die Notenpresse anwerfen.

Nach ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch werde die Federal Reserve wahrscheinlich den Kauf von Staatsanleihen in Höhe von einigen hundert Milliarden Dollar über mehrere Monate ankündigen, meldete das "Wall Street Journal" (WSJ) am Mittwoch. Ziel des von Ökonomen "Quantitative Lockerung" genannten Manövers ist, die langfristigen Zinsen zu drücken und so die Kauflust der Verbraucher wie auch Investitionen anzukurbeln.

Die Fed wolle schrittweise vorgehen und eine "Schocktherapie" wie beim vorangegangenen Einsatz des geldpolitischen Instruments im Kampf gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise vermeiden, hieß es weiter. Bis März dieses Jahres hatte die Zentralbank dabei hypothekenbesicherte Papiere und Staatsanleihen über rund 1,7 Bill. Dollar (1.222 Mrd. Euro) erworben.

Die Wirkung der "Quantitative Lockerung" ist unter Experten umstritten. So hatte der Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Olivier Blanchard, unlängst davor gewarnt, zu viel von dem Manöver zu erwarten.

- APA

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