Fed-Bankerin signalisiert starken Bilanzabbau

Die Inflation zu drücken, sei für die US-Notenbank von größter Bedeutung. Ab Mai wollen die Fed-Banker den Bilanzabbau starten.

Fed-Bankerin signalisiert starken Bilanzabbau

Fed-Bankerin Lael Brainard signalisiert starken Bilanzabbau.

Die US-Notenbank Fed wird laut Direktorin Lael Brainard mit einer Serie von Zinserhöhungen und einem baldigen Abschmelzen der Bilanz der Inflation Einhalt gebieten. "Es ist von größter Bedeutung, die Inflation zu drücken", sagte sie am Dienstag auf einer Konferenz der Fed von Minneapolis. Daher werde die Zentralbank die Geldpolitik weiter "methodisch" straffen. Dazu werde es eine Reihe von Zinsanhebungen geben.

Zudem werde die Bilanz schon ab Mai in raschem Tempo eingedampft.

Bilanzkürzung ab Mai

Das in der Coronakrise auf fast neun Billionen Dollar aufgeblähte Portfolio werde in deutlich schnellerem Tempo abgebaut als in der letzten Schrumpfkur von 2017 bis 2019, betonte Brainard. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte bereits signalisiert, dass die Notenbank im Mai mit der Kürzung ihrer durch die Anleihenkäufe massiv aufgeblähten Bilanz beginnen könnte. Einblick in die Planungen erhoffen sich Experten von den Protokollen der jüngsten Zinssitzung, die am Mittwoch veröffentlicht werden.

Angesichts der guten Lage am Arbeitsmarkt und der zugleich sehr hohen Inflation hatte die Fed Mitte März die Zinswende vollzogen. Lieferengpässe im Zuge der Coronakrise haben mit dazu geführt, dass die Verbraucherpreise zuletzt mit 7,9 Prozent so kräftig gestiegen sind wie seit 40 Jahren nicht mehr. Der Krieg in der Ukraine dürfte Energie weiter verteuern und so die Kaufkraft der Amerikaner weiter schmälern.

Angesichts der rasant steigenden Preise wird an den Finanzmärkten mit ungewöhnlich großen Zinsschritten im Mai und Juni von jeweils einem halben Prozentpunkt gerechnet: Ende des Jahres könnte der Leitzins dann in einer Spanne von 2,5 bis 2,75 Prozent liegen.

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