Facebook lässt sich bei Börsengang von 31 Banken beraten

Bei seinem geplanten milliardenschweren Börsengang hat das weltgrößte Internet-Netzwerk Facebook 25 Kreditinstitute an Bord geholt. Die Deutsche Bank ist eines der Häuser, um die Facebook die Liste seiner Beraterbanken für das IPO erweiterte, wie am Mittwochabend aus dem ergänzten Börsenprospekt hervorging. Insgesamt betreuen damit weltweit 31 Banken den Facebook-Börsengang.

Das soziale Netzwerk will damit bis zu fünf Mrd. Dollar (3,81 Mrd. Euro) einsammeln. Hauptkonsortialführer des Börsengangs sind Morgan Stanley, Goldman Sachs sowie JP Morgan. Zudem begleiten die Bank of America, Barclays Capital, Credit Suisse und Citigroup die Emission. Facebook könnte erstmals im Mai auf dem Kurszettel erscheinen.

Unter den neuen Banken, die ein Stück vom Kuchen des Börsengangs abbekommen, sind auch einige kleinere Institute, etwa Oppenheimer & Co oder Pacific Crest Securities. "Je mehr Banken das IPO begleiten, desto mehr Analysten beschäftigten sich auch hinterher mit den Aktien", erläuterte Dan Niles vom Hedgefonds AlphaOne Capital Partners einen Grund für die lange Liste.

"Die Banken bekommen alle Geld dafür und der Facebook-Börsengang ist sehr prestigeträchtig". Die Beteiligung kleinerer Institute könne außerdem die Verbreitung der Facebook-Aktien vorantreiben. "Kleinere Firmen erreichen oft Privatkunden, die sonst keinen Zugang zu Facebook-Aktien hätten", erläuterte Niles.

- APA

Wirtschaft

12 Fragen: Den Brexit verstehen

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Versicherung

Sturmschäden: Wann die Versicherung zahlt

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession

Wirtschaft

Bitcoins aus der Trafik: Grazer Start-up braucht keine Bankkonzession