EZB-Direktorin Schnabel für "robustes" Handeln

EZB-Direktorin Schnabel für "robustes" Handeln

EZB-Direktorin Schnabel für "robustes" Handeln

Die EZB muss laut Notenbank-Direktorin Isabel Schnabel angesichts des massiven Inflationsschubs im Euro-Raum energisch handeln. Damit sinke die Gefahr, dass sich die langfristigen Inflationserwartungen noch mehr vom Notenbankziel einer Teuerungsrate von zwei Prozent entfernen, sagte Schnabel am Freitag in einer Rede. "Die Unsicherheit über das Fortbestehen der Inflation verlangt daher weiterhin nach einem Ansatz der 'robusten Kontrolle' in der Geldpolitik", merkte sie an.

Experten zufolge wird es für Zentralbanken immer schwerer, einen Inflationsschub zügig einzudämmen, wenn dieser sich erst einmal in den Köpfen festgesetzt hat und das ökonomische Handeln der Menschen bestimmt. Die Inflation in der Euro-Zone ist im September angetrieben durch einen massiven Preisschub bei Energie erstmals zweistellig geworden.

Schnabel zufolge kann sich die Notenbank in einem durch abrupte Veränderungen geprägten Umfeld nicht allein auf Prognosen verlassen, die modellbasiert sind. Den aktuell hereinkommenden Daten kommt aus ihrer Sicht jetzt eine besondere Bedeutung zu. Diese Daten und die trüben Inflationsaussichten legten erneute Zinsschritte nach oben nahe, führte Schnabel aus.

Der Gouverneur der italienischen Notenbank, Ignazio Visco, warnt hingegen vor zu starken Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB). "Die steigende Inflation geht jetzt mit einer plötzlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Wachstumsaussichten einher", sagte Visco.

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