Ex-CEO Haselsteiner kündigte Strabag-Syndikatsvertrag

Rückzug aus Russland

Ex-CEO Haselsteiner kündigte Strabag-Syndikatsvertrag

Ex-CEO Haselsteiner kündigte Strabag-Syndikatsvertrag

Die Familien-Privatstiftung rund um Ex-Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner steigt aus dem Syndikatsvertrag des Bauriesen aus. Die Kernaktionsstruktur verändert sich dadurch grundlegend. Haselsteiner habe seinen Vertrag mit der russischen Rasperia Trading, die dem Oligarchen Oleg Deripaska zuzuordnen ist, sowie mit der UNIQA- und der Raiffeisen-Gruppe gekündigt, "nachdem alle Bemühungen, den russischen Anteil an sich zu ziehen, gescheitert sind", gab die Strabag bekannt.

Hintergrund sind der Ukraine-Krieg und die westlichen Sanktionen gegen Russland. Die Strabag, die dort kaum noch Aktivitäten betreibt, zieht sich aus dem Land zurück und will keine Dividende an den russischen Kernaktionär Deripaska auszahlen.

Der nunmehr gekündigte Syndikatsvertrag war seit 2007 in Kraft und sah den Angaben zufolge neben der Nominierung von Aufsichtsratsmitgliedern auch die Koordination von Abstimmungsergebnissen auf der Hauptversammlung vor. Bis dato hatte die Strabag drei Kernaktionäre: Haselsteiners Privatstifung (mit einem zuletzt gemeldeten Konzernanteil von 28,3 Prozent), die russische MKAO "Rasperia Trading Limited" von Deripaska (27,8 Prozent) sowie die Versicherung UNIQA und den Finanzkonzern Raiffeisen mit gemeinsam 29,5 Prozent. Nur 14,4 Prozent sind im Streubesitz.

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