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Europäischer Gaspreis weiter gestiegen

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Stärkster Preissprung seit Jänner
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Der Preis für Erdgas ist nach der Kürzung von Flüssiggaslieferungen und Angriffen auf Anlagen der russischen Energieinfrastruktur weiter gestiegen. Der Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat legte am Montag an der Börse in Amsterdam auf 29,11 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. Dies sind etwa sieben Prozent mehr als am Freitag. Es ist der stärkste Preissprung seit Jänner. Vom Höchststand 2022 mit über 300 Euro pro MWh sind die derzeitigen Preise aber weit entfernt.

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Der Preis für Erdgas ist nach der Kürzung von Flüssiggaslieferungen und Angriffen auf Anlagen der russischen Energieinfrastruktur weiter gestiegen. Der Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat legte am Montag an der Börse in Amsterdam auf 29,11 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. Dies sind etwa sieben Prozent mehr als am Freitag. Es ist der stärkste Preissprung seit Jänner. Vom Höchststand 2022 mit über 300 Euro pro MWh sind die derzeitigen Preise aber weit entfernt.

Seit mittlerweile drei Handelstage in Folge geht es mit dem Gaspreis deutlich nach oben. In dieser Zeit hat sich der Rohstoff um etwa 18 Prozent verteuert und den höchsten Preis seit Anfang Februar erreicht.

Als eine Ursache für den Anstieg gilt eine Senkung der Liefermenge von Flüssiggas (LNG) aus den USA, nachdem Wartungsarbeiten an einem LNG-Terminal in Texas bis April verlängert wurden. Darüber hinaus wurde am Markt auf einen Ausfall einer Gas-Pipeline in Norwegen verwiesen.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Gaspreise derzeit aber auch durch jüngste Drohnenangriffe der Ukraine auf die russische Energieinfrastruktur beeinflusst. Am Wochenende hatte eine Drohnenattacke im Süden Russlands ein Feuer in einer Ölraffinerie ausgelöst.

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