Euro rutscht binnen zehn Minuten um einen halben US-Cent bis auf 1,2850 Dollar ab

Der Euro hat am Donnerstag seine Talfahrt zeitweise beschleunigt. Die Gemeinschaftswährung rutschte binnen zehn Minuten um einen halben US-Cent bis auf rund 1,2850 Dollar ab und notierte damit so niedrig wie seit September 2010 nicht mehr. "Das ist rein technisch, ich habe keine Nachrichten gesehen, die das ausgelöst haben könnten", sagte ein Händler in Frankfurt.

In Paris vermutete ein Börsianer, dass die Gerüchte über eine Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank ein Grund für die Euro-Verkäufe sein könnten. Die Aktien der Deutschen Bank waren aufgrund von solchen Spekulation um über vier Prozent ins Minus gerutscht.

Helaba-Analyst Ulrich Wortberg erklärte: "Eigentlich ist die Stimmung gar nicht so schlecht. Derzeit gibt es keine neuen Negativ-Meldungen." Er erwarte steigende Kurse, da die anstehenden Konjunkturdaten den positiven Trend der US-Wirtschaft voraussichtlich untermauerten dürften. Dies würde die Risikoaversion der Anleger senken und den Euro somit wieder etwas attraktiver machen. "Einen unmittelbaren Auslöser für den Euro-Kursrutsch habe ich nicht gesehen", fügte auch Wortberg hinzu.

- APA

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