Euro auf Erholungskurs

Der Euro hat am Freitag wieder Boden zum Dollar gutgemacht. Die Gemeinschaftswährung kostete in der Früh 1,3523 Dollar nach 1,3463 Dollar am Vorabend in New York.

Am Donnerstag noch war der Euro mit Kursen unter 1,34 Dollar auf den tiefsten Stand seit acht Monaten gefallen. Die Fed hatte mit skeptischen Aussagen zur Konjunkturentwicklung in den USA die Flucht aus dem Euro ausgelöst.

Für den Aufwärtstrend des Euro am Freitag sorgte unter anderem eine Erklärung der führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20). Demnach sicherten sie den Banken Unterstützung in der Euro-Schuldenkrise zu. Die Zentralbanken seien bereit, die Finanzinstitute mit der nötigen Liquidität zu versorgen. "Nach den deutlichen Einbrüchen an den Börsen war diese Ankündigung eine willkommene Gelegenheit für den Finanzmarkt, einmal durchzuatmen", schrieben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar. Lange dürfte diese Erholung aber wohl nicht anhalten, hieß es allerdings weiter.

Bei steigenden Aktienmärkten gaben die Kurse an den Rentenmärkten nach. Der Bund-Future verlor am Morgen 24 Ticks auf 138,32 Punkte.

Die Wiener Börse präsentierte sich, kurz nach Handelsstart mit freundlicher Tendenz. Der Fließhandelsindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 1.885,14 Zählern um 7,94 Punkte oder 0,42 Prozent über dem Donnerstag-Schluss (1.877,20). Bisher wurden 379.455 (Vortag: 639.575) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

Raiffeisen-Papiere konnten sich um 2,37 Prozent auf 20,73 Euro erholen und Erste Group verbesserten sich leicht um 0,80 Prozent auf 17,64 Euro. Lenzing lagen 1,90 Prozent im Plus bei 81,00 Euro. Hingegen rutschten Wienerberger um 3,34 Prozent ins Minus auf 8,16 Euro. OMV mussten ein Minus von 1,04 Prozent auf 22,73 Euro verbuchen.

- APA

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