EU-Entwurf - Börsen sollen Kursdaten für Register liefern

Börsen sollen Kursdaten für ein EU-weites Register liefern

EU-Entwurf - Börsen sollen Kursdaten für Register liefern

EU-Entwurf - Börsen sollen Kursdaten für Register liefern

Börsen in der EU sollen nach einem EU-Entwurf künftig Daten zu Handelstransaktionen für ein europaweites Vergleichsregister bereitstellen. Ein solches "Consolidated Tape" genanntes System soll unter anderem Investoren in die Lage versetzen, die für sie günstigsten Deals zu erkennen und generell zu mehr Transparenz im Börsenhandel führen, wie aus einem Entwurfspapier hervorgeht, das die Nachrichtenagentur Reuters einsah.

Auf diesem System sollen europaweit Handelsdaten erfasst werden. Der Vorschlag ist Teil eines kommende Woche erwarteten Reformpakets der EU-Kommission, mit dem die Kapitalmärkte in der EU nach dem Brexit gestärkt werden sollen.

Banken, Vermögensverwalter und andere Investoren haben bisher keine klaren Vergleichsmöglichkeiten, wenn ein und dasselbe Wertpapier auf den verschiedensten Handelsplätzen in der Ländergemeinschaft gehandelt wird. Laut dem Dokument sollen Börsen dazu verpflichtet werden, zu einem EU-weiten Register für Aktien und Anleihen gegen eine angemessene Vergütung beizutragen. Alle Quellen von Marktdaten müssten standardisierte Kerndaten für Sammelstellen verfügbar machen, hieß es in dem Dokument. Börsen würden dabei Mindesteinnahmen für die Bereitstellung von Kursdaten garantiert.

Das Thema spielt auch in der Diskussion um umstrittene Vergütungssysteme bei Online-Brokern - das sogenannte 'Payment for Order Flow' (PFOF) - eine wichtige Rolle. Bei dieser Praxis werden Kundenaufträge an bestimmte Handelsplätze vermittelt, die Broker erhalten dafür eine Vergütung. Kritisiert wird unter anderem am PFOF-Modell, dass die Aufträge womöglich dahin gehen, wo den Brokern die höchsten Zahlungen garantiert werden und nicht dorthin, wo es die besten Kurse für die Kunden gibt.

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