Eni will angeblich Rubel-Konto eröffnen

Eni ist einer der größten Importeure von russischem Gas in Europa

Eni will angeblich Rubel-Konto eröffnen

Eni will angeblich Rubel-Konto eröffnen

Der italienische Versorger Eni will Insidern zufolge ein Rubel-Konto eröffnen, um für Gas-Lieferungen aus Russland zu zahlen. Eni wolle diesen Prozess in der kommenden Woche beginnen, werde ihn aber unterlassen, wenn er gegen die westlichen Sanktionen verstoße, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag. Eni ist einer der größten Importeure russischen Gases in Europa. Der Konzern wollte sich nicht äußern.

Auch von der EU-Kommission und dem russischen Lieferanten Gazprom waren keine Kommentare zu erhalten. Russland fordert nach dem Einmarsch in der Ukraine und den darauf folgenden Sanktionen des Westens von als unfreundlich eingestuften Staaten wie etwa auch Deutschland, dass sie ihre Gasrechnungen künftig in Rubel bezahlen. Die deutsche Regierung und die EU lehnen das ab.

Zuvor hatte der ostdeutsche Versorger Verbundnetz Gas (VNG) erklärt, er erwarte nach einer Kontoeröffnung bei der russischen Gazprombank keine Probleme. "Wir werden gemäß dem vorgesehenen Prozedere den weiterhin auf Euro lautenden Rechnungsbetrag entsprechend auf die Konten bei der Gazprombank leisten, so dass die fristgemäße Zahlung an unseren Lieferanten von unserer Seite sicher gestellt ist", erklärte der Konzern. "Wir gehen auch davon aus, dass die Konvertierung in Rubel keinerlei Schwierigkeiten machen wird. Die Kontoeröffnung verlief zumindest völlig reibungslos."

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