Energiekonzern Eni steigt bei algerischen Gasfeldern ein

Energiekonzern Eni steigt bei algerischen Gasfeldern ein

Energiekonzern Eni steigt bei algerischen Gasfeldern ein

Italiens teilstaatlicher Energieversorger Eni hat sich in der laufenden Energiekrise in Europa an Gasfeldern in Algerien beteiligt. Die Anteile an den Vorkommen "In Amenas" und "In Salah" stammten vom britischen Ölkonzern BP, teilte Eni in Mailand mit. "Der Kauf hat einen großen strategischen Wert, um weiter zu Europas Gasbedarf beizutragen, und stärkt die Präsenz Enis in Algerien, einem Hauptgasproduzenten und Schlüsselland für Eni", hieß es weiter.

Die Vorkommen in der südlichen Sahara lieferten Eni zufolge im vergangenen Jahr geschätzt elf Milliarden Kubikmeter Gas. Zum Vergleich: Italien hatte 2021 laut Angaben des italienischen Ministeriums für den ökologischen Wandel einen Gasbedarf von 76 Mrd. Kubikmetern. Vor Ort betreiben das algerische Staatsunternehmen Sonatrach und der aus Norwegen stammende Erdöl- und Erdgaskonzern Equinor die Gasfelder. Die Förderung an den beiden Vorkommen begann zwischen 2004 und 2006.

Algerien ist mit seiner Gaspipeline ohnehin schon ein wichtiger Gaslieferant für Italien, das vor dem Krieg in der Ukraine stark von russischen Gasimporten abhängig war. Nach Ausbruch des Konflikts vereinbarte die scheidende Regierung von Mario Draghi mit Algerien weitere Gaslieferungen, um von Moskau unabhängig zu werden.

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