Einnahmen sinken bei Deutsche Wohnen leicht

Durchschnittliche Miete um 3,5 Prozent gestiegen

Einnahmen sinken bei Deutsche Wohnen leicht

Einnahmen sinken bei Deutsche Wohnen leicht

Trotz deutlich gestiegener Mieten sind die Mieteinnahmen beim Immobilienkonzern Deutsche Wohnen im dritten Quartal leicht zurückgegangen. Sie lagen zu Ende September bei 634,2 Mio. Euro und damit um rund 300.000 Euro unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, wie der Konzern mitteilte.

Die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter im Gesamtportfolio lag demnach bei 7,17 Euro und damit rund 3,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. In Berlin waren die Mieten bei der Deutsche Wohnen ähnlich stark gestiegen.

Grund für die Stagnation bei den Einnahmen sind laut Finanzvorstand Philip Grosse Immobilienveräußerungen im vergangenen und im laufenden Jahr. Verkäufe im Zusammenhang mit der Übernahme durch den Bochumer Wohnungskonzern Vonovia spielen dabei allerdings noch keine Rolle.

Im Rahmen der geplanten Übernahme durch Vonovia hat Deutsche Wohnen im September 11.000 Wohnungen an das Land Berlin verkauft. Die Vereinbarung mit dem Senat sieht vor, dass Berlin dem Konzern über drei landeseigene Gesellschaften 14.750 Wohnungen für insgesamt 2,46 Mrd. Euro abkauft. Damit will der Senat die sozialen Auswirkungen der Übernahme auf dem angespannten Wohnungsmarkt der Hauptstadt abfedern.

Vonovia und Deutsche Wohnen hatten sich zudem dazu verpflichtet, reguläre Mieterhöhungen in den kommenden drei Jahren in Berlin auf durchschnittlich ein Prozent jährlich zu begrenzen.

Erst jüngst war dem Bochumer Konzern die mehrheitliche Übernahme von Deutschlands zweitgrößtem Vermieter geglückt. Vonovia hält nun 87,6 Prozent an Deutsche Wohnen.

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