Die Formel 1 will an die Börse

Die Formel 1 könnte wenige Jahre nach der Eröffnung einer neuen Rennstrecke in Singapur auch an der Börse des Stadtstaats starten.

Das berichten die Financial Times und die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Die Beteiligungsgesellschaft CVC erwägt, ihre Anteile an der „Formula One Group“, dem Veranstalter der Rennserie, an die Börse zu bringen. CVC hat die US-Investmentbank Goldman Sachs beauftragt, die Chancen eines Börsengangs auszuloten.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone lehnt eine Stellungnahme bislang ab. Den Wert der „Formula One Group“ könne er nicht beziffern, sagte der 81-Jährige der Financial Times. Nach Informationen der Zeitung hängt die Bewertung davon ab, dass Ecclestone und CVC einen Streit mit den Formel-1-Teams über die Aufteilung der mit den Rennen erzielten Gewinne beilegen. Der Informant der Nachrichtenagentur Bloomberg dagegen sprach von einer potenziellen Marktkapitalisierung von mindestens 10 Milliarden US-Dollar.

CVC hatte 2005 die Mehrheit an der Formel 1 von der BayernLB erworben. Für die Vermittlung des Geschäfts soll der ehemalige BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld kassiert haben. Er steht deswegen seit Oktober in München vor Gericht. Der Landesbank waren die Formel-1-Anteile 2002 infolge der Pleite des Kirch-Medienimperiums zugefallen.

Agenturen/hahn

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