Diageo rechnet mit besserer Entwicklung als vor Corona

Britischer Spirituosenhersteller erwartet Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent jährlich

Diageo rechnet mit besserer Entwicklung als vor Corona

Diageo rechnet mit besserer Entwicklung als vor Corona

Der britische Spirituosenhersteller Diageo erwartet in den kommenden Jahren eine bessere Entwicklung seiner Geschäfte als noch vor der Coronapandemie. In den kommenden drei Geschäftsjahren 2022/2023 bis 2024/2025 solle der Umsatz aus eigener Kraft um 5 bis 7 Prozent pro Jahr steigen, teilte die Mutter von Marken wie Tanqueray Gin, Guinness Bier oder Baileys am Dienstag mit.

Der operative Gewinn solle in dem Zeitraum um 6 bis 9 Prozent pro Jahr zulegen. Damit liegen die mittelfristigen Prognosen über den Wachstumsraten der Jahre 2016/17 bis 2018/19 ausgerufen hatte. Die Diageo-Aktie setzte ihren Höhenflug fort.

Hoffnung nimmt Diageo dabei aus der Wiedereröffnung von Restaurants und Bars sowie der Erholung im Handel. Bereits jetzt zeigten sich entsprechende Trends: Für die ersten sechs Monate des bis Ende Juni laufenden Geschäftsjahres solle der Umsatz aus eigener Kraft um mindestens 16 Prozent steigen. Ein Jahr zuvor hatte Diageo 7,2 Milliarden Pfund (8,5 Mrd. Euro) erlöst. Das organische Wachstum beim operativen Ergebnis solle noch stärker ausfallen, stellte Finanzvorstand Lavanya Chandrashekar in Aussicht. Er hofft darauf, dass die bisherige starke Entwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte andauern wird.

An der Börse führten die Aussagen zu Kursgewinnen. Die Diageo-Aktie kletterte in den ersten Handelsminuten um bis zu 3,3 Prozent auf 3.942 Pence - so teuer war die Aktie noch nie. In diesem Jahr summiert sich das Kursplus auf rund 36 Prozent. Damit gehört die Aktie zu den größten Gewinnern im europäischen Auswahlindex Stoxx Europe 50.

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