Deutschlands China-Importe steigen trotz Lockdowns stark

Einfuhren legten im April um 53 Prozent zu

Deutschlands China-Importe steigen trotz Lockdowns stark

Deutschlands China-Importe steigen trotz Lockdowns stark

Trotz wochenlanger Corona-Lockdowns in Städten wie der Wirtschaftsmetropole Shanghai mit dem für den Welthandel wichtigen Containerhafen sind die deutschen Importe aus China stark gestiegen. Die Einfuhren wuchsen im April um 52,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 16,7 Mrd. Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Exporte nach China gingen dagegen leicht zurück, und zwar um 1,5 Prozent auf 8,3 Mrd. Euro.

"Der deutsche Außenhandel hat sich im April 2022 noch weitgehend unbeeinflusst von den Corona-Lockdowns in der Volksrepublik China und den damit verbundenen Störungen im Frachtverkehr gezeigt", so das Fazit der Statistiker.

Der starke Anstieg der deutschen Importe aus China ist besonders auf die höhere Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen zurückzuführen. Deren Einfuhren haben sich im April mit 4,4 Mrd. Euro fast versechsfacht (+469,2 Prozent). So seien verstärkt Rohstoffe für die Medikamentenherstellung in China eingekauft worden. Die Importe von Datenverarbeitungsgeräten legten um 20,4 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zu, die von elektrischen Ausrüstungen um 27,1 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro.

Die deutschen Importe aus Russland stiegen auch im zweiten Monat nach Kriegsbeginn stark. Hier gab es eine Zunahme um 41,9 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Wichtigste Importgüter aus Russland waren Erdöl und Erdgas mit einem wertmäßigen Anstieg um 37,8 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro. Weitere wichtige Güter waren Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (+94,3 Prozent auf 0,4 Milliarden Euro) sowie Kohle (+334,7 Prozent auf 0,4 Mrd. Euro).

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