Deutscher Bundestag beschloss AKW-Laufzeitverlängerung

Der Deutsche Bundestag hat die umstrittene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschlossen. Reaktoren dürfen durchschnittlich um zwölf Jahre länger laufen

Mit der Mehrheit von Union (CD/CSU) und FDP entschied das Parlament, dass die Reaktoren durchschnittlich zwölf Jahre länger laufen dürfen als im bisherigen Atomgesetz festgelegt. Der letzte Meiler würde so um das Jahr 2035 vom Netz gehen.

Nach den Plänen der Koalition muss der Bundesrat, die zweite Kammer im deutschen Parlament, nicht zustimmen. Dagegen wollen allerdings die SPD und mehrere Bundesländer vor dem Verfassungsgericht klagen.

Die Regierung von Angela Merkel verteidigte dagegen die Verlängerung als notwendig. Die Atomenergie solle als "Brückentechnologie" länger genutzt werden, um Zeit für den Ausbau der erneuerbarer Energien zu haben.

SPD und Grüne hatten vor zehn Jahren mit den Konzernen einen Atomausstieg bis etwa 2022 verabredet, der nun verschoben wird.

-APA

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