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Deutscher Bahnstreik endet Freitagabend - ÖBB-Verkehr läuft

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Möchtegern-Reisender auf Hauptbahnhof im norddeutschen Bremen
©APA/APA/dpa/Sina Schuldt
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Noch bis morgen, Freitag, 18.00 Uhr läuft in Deutschland der Streik der Lokführergewerkschaft. Bis dahin und auch für die Stunden danach wird mit Ausfällen und Zugverspätungen gerechnet. Nur ein Fünftel der üblicherweise verkehrenden Züge war heute in Deutschland auf Schiene, der Notfahrplan der Bahn bleibt zudem auch nach Streikende bestehen, teilte die Deutsche Bahn (DB) mit. Der Austro-Verkehr übers Deutsche Eck von Salzburg nach Tirol lief indessen ohne Einschränkungen.

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Die deutsche Lokführergewerkschaft GDL wird am Donnerstag ihren Streik bei der Deutschen Bahn fortführen. Dadurch ist auch am Donnerstag deutschlandweit mit zahlreichen Zugausfällen zu rechnen. Die Deutsche Bahn will wie schon am Mittwoch einen Notfahrplan anbieten, der im Fernverkehr rund 20 Prozent des sonst üblichen Angebots enthält. Die ÖBB informieren online, welche ihrer Züge betroffen sind. Nicht betroffen sind Züge der Westbahn.

Die Deutsche Bahn empfiehlt, geplante Reisen zu verschieben. Tickets für Reisen am Donnerstag und Freitag seien auch in den Tagen danach noch gültig.

Hintergrund des Streiks sind festgefahrene Verhandlungen zwischen der GDL und der Deutschen Bahn über neue Tarifverträge. Die GDL fordert dabei unter anderem eine Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich. Die Bahn lehnt das ab und ist bisher auch nicht bereit, darüber zu verhandeln.

Der Streik soll noch bis Freitagabend, 18 Uhr, dauern. Aller Voraussicht nach dürfte der Zugverkehr aber erst am Samstagfrüh wieder wie gewohnt laufen.

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