Deutsche Wirtschaft: ZEW-Index stieg erneut

Börsenprofis blicken optimistischer auf die deutsche Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft: ZEW-Index stieg erneut

Deutsche Wirtschaft: ZEW-Index stieg erneut

Börsenprofis blicken ungeachtet großer Risiken wie dem russischen Krieg gegen die Ukraine, der hohen Inflation und den Coronalockdowns in China erneut optimistischer auf die deutsche Wirtschaft. Das Barometer für die Einschätzung zur deutschen Konjunktur in den nächsten sechs Monaten stieg im Juni um 6,3 auf minus 28,0 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 183 Analysten und Anlegern mitteilte.

Ökonomen hatten eine Verbesserung auf minus 27,5 Punkte erwartet. Bereits im Mai hatte es einen Anstieg gegeben. Auch die aktuelle Lage wurde diesmal weniger pessimistisch beurteilt.

"Die Finanzmarktexpertinnen und -experten sehen weniger dunkle Wolken am Konjunkturhimmel", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Entwicklung. "Zahlreiche konjunkturelle Risiken wie die Folgen der Sanktionen gegen Russland, die unklare Coronalage in China und der allmähliche Kurswechsel bei der Geldpolitik bleiben jedoch bestehen." Daher hätten sich die Aussichten zwar verbessert, blieben aber im negativen Bereich. Das sehen auch Banken-Ökonomen so. "Das ist ein Hauch von Besserung im roten Bereich", sagte der Chefvolkswirt der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, Alexander Krüger, zu der Umfrage. "Im globalen Umfeld ist für Optimismus derzeit auch nur wenig Platz." Vor allem die stockende Lieferlogistik und der hohe Inflationsdruck lasteten auf der Stimmung.

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