Deutsche Industrieaufträge unerwartet stark gesunken

Deutsche Industrieaufträge sind unerwartet stark gesunken. In den kommenden Monaten kommt es auf die Verfügbarkeit von Vorprodukten an, die Nachfrage ist weiterhin vorhanden.

Deutsche Industrieaufträge unerwartet stark gesunken

Deutsche Industrieaufträge unerwartet stark gesunken

Die deutsche Industrie hat im Monat des Kriegsausbruchs in der Ukraine einen überraschend starken Auftragsrückgang erlitten. Die Unternehmen sammelten im Februar vor allem wegen der geringeren Auslandsnachfrage um 2,2 Prozent weniger Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Minus von 0,2 Prozent gerechnet. Zuvor waren die Bestellungen drei Monate in Folge gestiegen.

"Der Rückgang der Auftragseingänge im Februar ist in erster Linie vor dem Hintergrund der deutlichen Anstiege der Vormonate zu sehen", schrieb das deutsche Wirtschaftsministerium. "Ein Effekt des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ist in den Daten noch kaum enthalten." Der Krieg führe allerdings zu hohen Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung der Nachfrage. Der Ausblick für die nächsten Monate falle daher gedämpft aus.

Das sehen Ökonomen genauso. "Die vollen Auftragsbücher und Nachholeffekte nach der Coronapandemie könnten der deutschen Konjunktur Flügel verleihen", sagte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel. "Der Krieg in der Ukraine in Kombination mit den Lieferkettenproblemen haben dem aber einen Strich durch die Rechnung gemacht."

Für die Industrieproduktion kommt es nach den Worten von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer in den kommenden Monaten weniger auf die Nachfrage an als vielmehr auf die Verfügbarkeit von Vorprodukten. "Und die hat sich wegen des Ukraine-Kriegs und der rigiden Lockdown-Politik in China wieder verschlechtert."

US-Eigenheimabsatz stieg überraschend

US-Eigenheimabsatz stieg überraschend

Preise erhöhten sich um 15 Prozent

Konsumklima in den USA fiel auf Rekordtief

Konsumklima in den USA fiel auf Rekordtief

Vor allem Inflationsängste belasten Verbraucherstimmung

Immofinanz verkauft Immobilien im Wert von 1 Mrd. Euro

Immofinanz verkauft Immobilien im Wert von 1 Mrd. Euro

Immobilienkonzern schichtet sein Portfolio um

Modekette H&M schließt ihren Flagship-Laden in Shanghai

Modekette H&M schließt ihren Flagship-Laden in Shanghai

Schließung ist ein weiteres Zeichen für die Probleme in der Volksrepublik