Deutsche Industrie leicht im Aufwind

Barometer für die Industrie der Eurozone gesunken, aber noch im Wachstumsbereich

Deutsche Industrie leicht im Aufwind

Deutsche Industrie leicht im Aufwind

Die Industrie in Deutschland hat im Mai trotz Gegenwinds durch Lieferengpässe und hohe Energiekosten leicht zugelegt. Der Einkaufsmanagerindex stieg um 0,2 Punkte auf 54,8 Zähler, wie S&P Global zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 420 Betrieben mitteilte. Damit hielt sich das an den Finanzmärkten stark beobachtete Barometer klar über der Marke von 50 Punkten, ab der es Wachstum signalisiert.

Allerdings sank die Zahl der Neuaufträge aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten, stark steigender Preise sowie den Coronalockdowns in China erneut. Obwohl die Betriebe ihre Produktion wegen größerer Personalkapazitäten und in einigen Fällen besserer Materialverfügbarkeit leicht ausweiteten, blieben Lieferengpässe vielerorts ein großes Problem. "Bis die meisten Hersteller mit der Nachfrage wieder Schritt halten können, wird es noch einige Zeit dauern", sagte S&P-Global-Ökonom Phil Smith. Die weiter schwierige Lage bei Angebot und Nachfrage zeige sich auch am Geschäftsausblick der Firmen. "Dieser ist nicht nur erneut pessimistisch, sondern verharrt auch auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren."

Das Barometer für die Industrie in der Eurozone sank zwar um 0,9 auf 54,6 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit 18 Monaten, blieb aber ebenfalls deutlich über der Wachstumsschwelle. Der starke Inflationsdruck sorgte für das erste Auftragsminus seit fast zwei Jahren. "Die Eurozonen-Konjunktur scheint daher leider in zunehmendem Maße vom Servicesektor abhängig zu sein, um das Wachstum in den nächsten Monaten aufrechtzuerhalten", sagte Chefvolkswirt Chris Williamson von S&P Global Markt Intelligence.

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