Deutsche Exporte sanken im Juli um 2,1 Prozent

Deutsche Exporte sanken im Juli um 2,1 Prozent

Deutsche Exporte sanken im Juli um 2,1 Prozent

Für die deutschen Exporteure hat die zweite Jahreshälfte angesichts der sinkenden Nachfrage aus den weltgrößten Volkswirtschaften USA und China mit einem Rückschlag begonnen. Ihre Ausfuhren nahmen im Juli um 2,1 Prozent zum Vormonat auf 131,3 Mrd. Euro ab. Auch die Importe sanken im Juli, und zwar um 1,5 Prozent auf 125,9 Mrd. Euro. Sie waren zuvor fünf Monate in Folge gewachsen.

"Deutschland bekommt mit seiner exportlastigen Industrie jeden Huster der Weltwirtschaft zu spüren", kommentierte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel, die Entwicklung. "Diese ist derzeit im schwierigen Fahrwasser unterwegs: In Europa tobt ein Krieg, in Asien belasten die mit der Coronapandemie einhergehenden Einschränkungen noch immer die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflationsraten erreichen schwindelerregende Niveaus."

Besonders stark nahm die Nachfrage nach Waren "Made in Germany" in den USA ab, dem wichtigsten Kunden der deutschen Exportwirtschaft. Hier brachen die Ausfuhren um 13,7 Prozent zum Vormonat auf 12,3 Mrd. Euro ein. Die Exporte in die Volksrepublik China sanken um 0,3 Prozent auf 8,9 Mrd. Euro, während die Lieferungen nach Großbritannien um 4,6 Prozent auf 5,8 Mrd. Euro abnahmen. Das Geschäft mit Russland ging wegen der Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine um 15,1 Prozent auf 1,0 Mrd. Euro zurück. Gegen den Trend wuchsen die Ausfuhren in die EU-Staaten um 1,0 Prozent auf 73,4 Mrd. Euro.

Coca-Cola und Edeka legen Streit in Deutschland bei
Coca-Cola und Edeka legen Streit in Deutschland bei

Edeka-Bestellungen werden wieder angenommen

BMW stockt Investitionen in neues Werk in Ungarn deutlich auf
BMW stockt Investitionen in neues Werk in Ungarn deutlich auf

Etwa für zusätzliche Hochvoltbatterie-Fertigung

Unterschiedliche Sichtweisen zu Inflation und Zinsen in EZB
Unterschiedliche Sichtweisen zu Inflation und Zinsen in EZB

EZB-Chefvolkswirt: Löhne könnten Inflation noch Jahre treiben

Chinas Notenbank lockert Geldpolitik
Chinas Notenbank lockert Geldpolitik

Wegen Konjunkturschwäche und Immobilienkrise