Deutsche-Bank-Chef Ackermann: Werde Amtszeit nicht verlängern

Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat Spekulationen über eine weitere Verlängerung seiner Amtszeit zurückgewiesen. "Es ist keine Lösung, immer wieder zu verlängern, bis man vom Stuhl fällt", sagte der Vorstandsvorsitzende des größten Geldhauses Deutschlands dem Magazin "Focus" laut einem Vorausbericht vom Samstag.

Ackermanns Vertrag war im Jahr 2009 überraschend bis 2013 verlängert worden, weil das Institut damals keinen Nachfolger gefunden hatte. 2013 wird Ackermann 65 Jahre alt. Mittlerweile werden der Top-Investmentbanker des Hauses, Anshu Jain, und Risikovorstand Hugo Bänziger als Favoriten für die Nachfolge gehandelt.

Jain äußerte sich im "Focus" stolz über die Erfolge der von ihm geleiteten Investmentbank: "Wir haben sie 1995 quasi aus dem Nichts aufgebaut. Welche andere Bank der Welt hat das geschafft?" Das von dem gebürtigen Inder geleitete Kapitalmarktgeschäft steuert den Löwenanteil des Konzerngewinns bei.

In der Branche gibt es Stimmen, die mit einem Abschied Ackermanns bereits 2012 rechnen. Denn für 2011 hat er einen Rekordgewinn von zehn Milliarden Euro versprochen: Wenn er dieses Ziel erreicht habe, könnte für ihn die Gelegenheit zum Abschied ideal sein, heißt es. Ackermann hat das Gewinnziel erst vor wenigen Tagen bekräftigt.

- APA

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