Deutsche Adler Group bestätigt Prognose

Verschuldungsgrad auf 57 Prozent gestiegen

Deutsche Adler Group bestätigt Prognose

Deutsche Adler Group bestätigt Prognose

Der deutsche Wohnungskonzern Adler Group sieht sich auf Kurs zu seinen im Sommer angehobenen Jahreszielen. Demnach soll der operative Gewinn aus dem Vermietungsgeschäft gemessen an der in der Branche üblichen Kenngröße FFO1 im laufenden Jahr bei 135 bis 140 Millionen Euro liegen, wie das im SDAX notierte Unternehmen mitteilte. In den ersten neun Monaten zog der Wert um 36 Prozent auf knapp 102 Mio. Euro an.

Der Verschuldungsgrad LTV stieg per Ende September aber weiter an und liegt nun bei 57 Prozent. Zum Vergleich: Beim Konkurrenten LEG lag er zum Ende des dritten Quartals mit 38 Prozent deutlich niedriger. Die Nettomieteinnahmen stiegen um 28 Prozent auf 259,3 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2021 erwartet das Unternehmen weiterhin Nettomieteinnahmen in der Größenordnung von 340 bis 345 Millionen Euro, für den FFO1 werde eine Spanne von 135 bis 140 Millionen Euro angepeilt.

Investoren fordern von dem Immobilien-Konzern einen Abbau von Schulden, das Unternehmen will deshalb große Immobilien-Pakete unter anderem an den Konkurrenten LEG verkaufen. Dadurch solle der LTV von zuletzt 57 Prozent unter 50 Prozent sinken, bekräftigte die Adler Group nun. Zum anderen erhebt der britische Leerverkäufer Fraser Perring mit Blick auf die Bilanzierungsmethoden Vorwürfe gegen die Adler Group, die den Aktienkurs gedrückt hatten. Adler habe "externe, unabhängige Wirtschaftsprüfer mit einer mit einer umfassenden Prüfung (..) beauftragt", teilte das Unternehmen nun mit: "Die Ergebnisse dieser Analyse werden wir, sobald sie vorliegen, veröffentlichen."

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