Der Mobilfunkanbieter "3" setzt auch weiterhin voll auf Preiskampf

Der Mobilfunkanbieter "3" setzt auch unter seinem neuen Chef Jan Trionow voll auf Preiskampf. Die Erfolge im mobilen Datengeschäft hätten die Strategie des verstorbenen Ex-"3"-Chefs Berthold Thoma bestätigt, der eingeschlagene Kurs werde daher beibehalten. Zwar schreibe das Unternehmen noch immer keine schwarzen Zahlen, man sei aber "nicht mehr so weit davon entfernt".

Wann "3" das iPhone anbieten wird, wollte Trionow mit Verweis auf die strenge Geheimhaltungspolitik vom Hersteller Apple nicht verraten. Das iPad werde "3" jedenfalls nicht anbieten, es wird aber spezielle Tarife dafür geben.

Derzeit hat der kleinste heimische Mobilfunker nach Eigenangaben 905.000 Kunden, vor fünf Jahren waren es 240.000. Dank der Offensive bei mobilen Internetanschlüssen sei man bereits hinter der Telekom und UPC der drittgrößte Internetprovider in Österreich. Daher sei es nicht verwunderlich, dass die Mitbewerber versuchen würden, "3" aus den Markt zu drängen. "Die anderen wollen ein Oligopol wie bei den Tankstellen, um dann die Preise zu erhöhen", gab sich Trionow am Montag kämpferisch.

APA/Red

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