Delivery Hero will bald operativ profitabel sein

Profitabilität bisher stets nach hinten gestellt, um Marktführer zu werden

Delivery Hero will bald operativ profitabel sein

Delivery Hero will bald operativ profitabel sein

Nach der angekündigten Übernahme des spanischen Konkurrenten Glovo will der weltweit tätige deutsche Lieferdienst Delivery Hero in seinem Kernsegment Essenslieferungen bald operativ schwarze Zahlen schreiben. Voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres werde in dem Bereich die Gewinnschwelle auf Basis des um Sondereffekte bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erreicht, teilte der im DAX notierte Konzern in der Nacht auf Dienstag mit.

Die zuletzt stark unter Druck geratene Aktie legte am Dienstag zu. Für das vierte Quartal 2022 rechnet der Vorstand um Unternehmenschef Niklas Östberg bei dem Geschäft mit einem bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber. Ebitda) von 0 bis 100 Millionen Euro. In den Zielen ist bereits die Entwicklung von Glovo einberechnet. Der spanische Anbieter Glovo gewährt dem deutschen Konzern den Markteintritt in 25 Ländern und 1.300 Städte. Im Heimatland Spanien sei Glovo auf dem Weg in die Gewinnzone, hieß es. In Österreich ist Delivery Hero mit der Tochter Mjam vertreten.

Zugleich kündigte Delivery Hero an, die Investitionen in den Bereich um Zustellungen binnen Minuten (Quick Commerce) ab April schrittweise zurückzufahren. Zuvor sollten Beteiligungen und andere strategische Maßnahmen im ersten Quartal ihren Höhepunkt erreichen. Der Konzern ist für seine aggressive Wachstums- und Expansionsstrategie bekannt und hat bisher eine mögliche Profitabilität stets nach hinten gestellt, um Marktführer zu werden. Der Konzern steckt deshalb unter dem Strich tief in den roten Zahlen.

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