Daimler Truck erwartet keinen Dämpfer durch Ukraine-Krieg

Deutlich mehr Absatz und Umsatz erwartet

Daimler Truck erwartet keinen Dämpfer durch Ukraine-Krieg

Daimler Truck erwartet keinen Dämpfer durch Ukraine-Krieg

Der Lkw-Bauer Daimler Truck rechnet trotz des Krieges in der Ukraine mit deutlichem Wachstum im laufenden Jahr. Das Unternehmen gehe davon aus, "dass weder die Covid-19 Pandemie noch der Krieg in der Ukraine negative Auswirkungen auf die generelle Marktentwicklung haben werden", erklärte der DAX-Neuling zur Vorlage seiner ersten Bilanz als eigenständiger Konzern.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den wichtigsten Märkten Nordamerika und Europa normalisierten sich weiter. "Wir sind fest entschlossen, unser erstes Jahr als eigenständiges Unternehmen zu einem erfolgreichen Jahr für Daimler Truck zu machen," sagte Vorstandschef Martin Daum.

Der Absatz soll auf eine Spanne von 500.000 bis 520.000 Nutzfahrzeuge steigen nach einem Plus von 20 Prozent auf 455.400 Einheiten 2020. Damals hatte der Ausbruch der Corona-Pandemie mit Lockdowns in vielen wichtigen Märkten die stark konjunkturabhängige Lkw-Nachfrage ausgebremst. Beim Umsatz stellte der Weltmarktführer für Schwerlaster einen Anstieg auf 45,5 bis 47,5 Milliarden Euro in Aussicht. Im abgelaufenen Jahr waren die Erlöse um zehn Prozent auf 39,5 Mrd. Euro gestiegen. Die bereinigte Umsatzrendite soll zwischen sieben und neun Prozent erreichen. Im vergangenen Jahr hatte Daimler Truck mit einer Rendite von 6,1 Prozent gerade so die eigene Prognose erreicht, nach nur 1,9 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich schrieb der Weltmarktführer für Schwerlaster 2,4 Mrd. Euro Gewinn nach einem Verlust von 131 Mio. Euro 2020.

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