Daimler hofft in China auf überdurchschnittliche Verkäufe

Daimler hofft auf dem boomenden chinesischen Automarkt auf überdurchschnittliche Verkäufe. Der Autobauer wolle den Absatz 2011 um mehr als zehn bis 15 Prozent steigern, sagte Klaus Maier, China-Chef für Mercedes-Benz am Samstag in Shanghai. "Wir wollen schneller als der Gesamtmarkt und das Segment für Oberklasseautos wachsen."

Steigende Einkommen der Chinesen und der Wunsch nach Mobilität würden dem Konzern neue Kundschaft bescheren, sagte Ulrich Walker, Daimler-Chef für den Nordosten Asiens. Maßnahmen der Regierung wie auslaufende Absatzförderprogramme oder restriktivere Zulassungsregeln würden sich nicht besonders stark auf das Geschäft auswirken. Experten rechnen auch wegen steigender Spritpreise 2011 mit geringeren Zuwächsen um zehn bis 15 Prozent - im vergangenen Jahr war der Markt noch doppelt so schnell gewachsen.

Basis für die zweistelligen Zuwächse der deutschen Autobauer im vergangenen Jahr war der Boom in Schwellenländern wie China und Brasilien. In China hatten besonders Audi, BMW und Daimler profitiert, deren Oberklassemodelle ein beliebtes Statussymbol der wachsenden Mittel- und Oberschicht sind.

- APA

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