Container-Reederei Hapag-Lloyd verdient weiter kräftig

Volle Auftragsbücher, knappe Transportkapazitäten, hohe Frachtpreise

Container-Reederei Hapag-Lloyd verdient weiter kräftig

Container-Reederei Hapag-Lloyd verdient weiter kräftig

Die deutsche Container-Reederei Hapag-Lloyd profitiert wegen knapper Transportkapazitäten weiter von hohen Frachtpreisen, stellt sich aber auf eine Abkühlung ein. Die Frachtraten seien weiter gestiegen und damit der Umsatz und als Folge dessen das Ergebnis, sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen. Die Auftragsbücher seien voll. Gleichzeitig machten steigende Kosten, vor allem für Treibstoff, dem Konzern weiter zu schaffen.

Die Zeiten seien angesichts der vielen Krisen turbulent, sagte Habben Jansen. Prognosen seien kaum möglich, wenn sich die Lage in einigen Regionen entspanne, in anderen aber nicht. Habe man bis vor Kurzem noch geglaubt, dass die Corona-Pandemie in China weitgehend überwunden sei, so gebe es inzwischen Anzeichen, dass dies womöglich nicht der Fall sei: "In den letzten 48 Stunden haben wir einige Berichte über mögliche Lockdowns gesehen, die vor der Tür stehen könnten." Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf das eigene Geschäft seien dagegen überschaubar, da Hapag-Lloyd in diesem Markt kein großer Akteur sei.

Auf dem Spotmarkt, auf dem die Preise wegen der Verwerfungen in der Containerschifffahrt in die Höhe geschossen waren, sieht die weltweit fünftgrößte Linienreederei inzwischen eine Entspannung. Dies sei ein Zeichen dafür, dass sich die Konjunktur abkühle. Hapag-Lloyd hatte den Gewinn im vergangenen Jahr wegen der rasant gestiegenen Frachtpreise fast verzehnfacht.

Leistungsbilanz der Eurozone nun wieder mit Überschuss

Leistungsbilanz der Eurozone nun wieder mit Überschuss

Im Juni mit etwa 4 Mrd. Euro im Plus

Valneva reichte Chikungunya-Vakzin zur US-Zulassung ein

Valneva reichte Chikungunya-Vakzin zur US-Zulassung ein

Bisher kein Vakzin gegen von Aedes-Mücken übertragenes Virus

Schweizer Industrieproduktion zog weiter an

Schweizer Industrieproduktion zog weiter an

Fertigung und Umsätze legten heuer um 4,1 Prozent zu

Just Eat Takeaway will Beteiligung an iFood an Prosus verkaufen

Just Eat Takeaway will Beteiligung an iFood an Prosus verkaufen

1,5 Mrd. Euro fix plus leistungsabhängige Komponente