Commerzbank: Einigkeit über Details für Jobabbau

Laut Vorstand werden bis Ende 2024 weltweit 10.000 Stellen gestrichen

Commerzbank: Einigkeit über Details für Jobabbau

Commerzbank: Einigkeit über Details für Jobabbau

Die deutsche Commerzbank kann den Abbau Tausender Stellen wie geplant fortsetzen. Die Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat zur Umsetzung der "Strategie 2024" seien erfolgreich abgeschlossen, teilte das Institut am Freitag in Frankfurt mit. "Jetzt können wir die Transformation weiter zügig und mit voller Kraft vorantreiben", erklärte Konzernchef Manfred Knof.

Die Zahl der Führungspositionen wird den Angaben zufolge um rund 30 Prozent sinken. Mit Abschluss der Teilinteressenausgleiche tritt zugleich der im Mai 2021 vereinbarte Rahmensozialplan in Kraft. Wer sich für einen vorzeitigen Abschied von der Bank entscheidet, dem winkt demnach eine "Sprinterprämie" in Höhe von 30.000 Euro bei Vorruhestand beziehungsweise 60.000 Euro bei Vertragsaufhebung im Rahmen eines bereits kommunizierten Freiwilligenprogramms.

Mit einem harten Sparkurs will der seit Jahresbeginn amtierende Konzernchef Knof das Institut zurück in die Erfolgsspur führen. Der Vorstand hatte angekündigt, bis Ende 2024 weltweit 10.000 der zuletzt 39.500 (Stand Ende 2020) Vollzeitstellen zu streichen. Zugleich will die Bank etwa 2.500 Vollzeitstellen aufbauen. Dies soll unter anderem bei der MBank in Polen geschehen. Unter dem Strich baut die Commerzbank somit etwa 7.500 Stellen ab.

Erklärtes Ziel des Vorstands ist es, den Stellenabbau vor allem über Altersregelungen wie Altersteilzeit oder Vorruhestand zu verwirklichen.

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