Clariant und Aktionär Sabic heizen Übernahmespekulationen an

Gemeinsame Abmachung läuft Ende Juni aus

Clariant und Aktionär Sabic heizen Übernahmespekulationen an

Clariant und Aktionär Sabic heizen Übernahmespekulationen an

Das Ende einer Vereinbarung zwischen Clariant und dem saudischen Großaktionär Sabic hat Spekulationen über eine Übernahme des Schweizer Spezialchemiekonzerns neue Nahrung gegeben. Die Vereinbarung zu den Grundsätzen der Unternehmensführung werde mit dem Ende der Generalversammlung am 24. Juni 2022 auslaufen, teilte Clariant am Dienstag mit.

Damit wäre der Weg für eine Übernahme von Clariant durch Sabic frei. Die 2018 unterschriebene Vereinbarung regelt unter anderem die Stellung von Sabic als strategischer Ankeraktionär und die Unabhängigkeit von Clariant als börsennotiertes Unternehmen.

Nach der Generalversammlung bildeten die beiden Parteien bezüglich der Zurechnung von Stimmrechten sowie aufsichtsrechtlicher Pflichten keine Gruppe mehr, hieß es in der Mitteilung. "Wir sind zuversichtlich, dass Sabic uns im Sinne der über die Jahre hinweg aufgebauten Art der Zusammenarbeit weiter unterstützen wird", erklärte Verwaltungsratspräsident Günter von Au. Sabic hält letzten verfügbaren Angaben zufolge 31,5 Prozent an Clariant. Erreichen die Saudis die Schwelle von einem Drittel der Anteile, müssen sie ein Übernahmeangebot vorlegen. "Wir haben keine Anzeichen dafür, dass Sabic etwas an unserer Beziehung zu ihnen ändern wird", sagte ein Clariant-Sprecher. "Wir haben eine zufriedenstellende Partnerschaft mit ihnen."

Baader-Analyst Markus Mayer erklärte, das Auslaufen der Vereinbarung ebne den Weg für eine mögliche Übernahme. "Wie ein Mantra haben wir in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass Clariant für uns das offensichtlichste Übernahmeziel in der Branche ist", erklärte er. Die Bewertung des Unternehmens sei viel zu niedrig. Um erfolgreich zu sein, müsste Sabic über 29 Franken (27,7 Euro) pro Aktie bieten. Am Dienstag kletterten die Anteile um über acht Prozent auf 18,73 Franken.

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