Chipmangel drückte Umsatz und Gewinn von Magna

Autozulieferkonzern senkte daher den Ausblick für 2021 erneut

Chipmangel drückte Umsatz und Gewinn von Magna

Chipmangel drückte Umsatz und Gewinn von Magna

Wegen des weltweiten Chipmangels hat der kanadische Autozulieferkonzern Magna im dritten Quartal Umsatz eingebüßt und ist beim Nettoergebnis bis fast auf die Nulllinie zurückgefallen. Nach einer Verdopplung im zweiten Quartal sackten die Erlöse im dritten Quartal um 13 Prozent von 9,13 Mrd. auf 7,92 Mrd. Dollar ab. Der Nettogewinn brach von 405 Mio. auf 11 Mio. Dollar ein, gab Magna bekannt und senkte den Ausblick für das Gesamtjahr erneut.

Im gesamten Neunmonatszeitraum steigerte der Magna-Konzern die Umsätze von 22,08 Mrd. auf 27,13 Mrd. Dollar, und das Nettoergebnis legte von 19 Mio. auf 1,05 Mrd. Dollar zu. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) sank im Quartal von 778 Mio. auf 229 Mio. Dollar und stieg im den neun Monaten zusammen von 581 Mio. auf 1,56 Mrd. Dollar.

Umsatz und EBIT seien im dritten Quartal unter den Erwartungen geblieben, weil auch die Fahrzeugproduktion unerwartet gering gewesen sei. Das sei vor allem auf die anhaltende Verknappung von Halbleiterchips zurückzuführen, die zu unvorhersehbaren Produktionsumstellungen bei den Kunden geführt hätten - mit der Folge von Ineffizienzen in den Magna-Werken.

Den Ausblick 2021 passte Magna, wie schon im August, erneut nach unten an. Der Gesamtumsatz wird nun im Gesamtjahr bei 35,4 bis 36,4 Mrd. Dollar erwartet, nach 38,0 bis 39,5 Mrd. Dollar laut bisheriger Annahme. Dabei wurde die Prognose für das Segment Complete Vehicles (Magna Steyr in Graz) von bisher 6,3 bis 6,6 Mrd. Dollar auf 6,0 bis 6,2 Mrd. Dollar gesenkt.

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