Chinas Fintech Ant darf Pläne für Börsengang wiederbeleben

2020 hatten die Bankenregulierer die Pläne für einen Börsegang der Alibaba-Tochter gestoppt

Chinas Fintech Ant darf Pläne für Börsengang wiederbeleben

Chinas Fintech Ant darf Pläne für Börsengang wiederbeleben

Das bei der chinesischen Aufsicht in Ungnade gefallene Fintech Ant hat Insidern zufolge grünes Licht für eine Wiederbelebung seiner Pläne für einen Börsengang bekommen. Ein entsprechender Antrag könne bereits nächsten Monat in Shanghai wie auch Hongkong gestellt werden, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

2020 hatten die Bankenregulierer die 37 Milliarden Dollar (aktuell rund 35 Mrd. Euro) schwere Neuemission der Alibaba-Tochter nur wenige Tage vor der Erstnotiz überraschend gestoppt. Daraufhin verschwand auch Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals von der Bildfläche.

Die Agentur Bloomberg hatte zuerst über den neuen Anlauf berichtet, aber keinen Börsenplatz genannt. Ant war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die chinesische Börsenaufsicht CSRC erklärte, noch keine Bewertung einer möglichen Neuaufnahme des IPO (Initial Public Offering) vorgenommen zu haben.

An der Börse sorgten die Spekulationen für Bewegung. Die in den USA notierten Aktien des Onlinehändlers Alibaba fielen nach der CSRC-Äußerung um mehr als vier Prozent nachdem sie zunächst im Plus lagen. Die Aktien des Technologie-Investors Prosus wiederum gewannen in Amsterdam 6,4 Prozent. Börsianer werteten die Wiederbelebung der Pläne für einen Börsengang als weiteres Zeichen, dass die chinesischen Behörden ihren Griff um die dortigen Technologiewerte lockern. Prosus ist unter anderem mit knapp 30 Prozent am chinesischen Internet-Konzern Tencent beteiligt.

Russische Wirtschaft schrumpfte im Frühjahr um 4,0 Prozent

Russische Wirtschaft schrumpfte im Frühjahr um 4,0 Prozent

Nach der Ukraine-Invasion und Sanktionen des Westens hat die Wirtschaft …

US-Verbraucherstimmung stieg im August deutlich

US-Verbraucherstimmung stieg im August deutlich

Barometer legte von 51,5 Punkten auf 55,1 Zähler zu

Anstieg der US-Einfuhrpreise schwächt sich merklich ab

Anstieg der US-Einfuhrpreise schwächt sich merklich ab

Einfuhrpreise im Juli um 8,8 Prozent gestiegen

Bayer muss BASF keinen Schadenersatz zahlen

Bayer muss BASF keinen Schadenersatz zahlen

Schiedsgericht: Vertragliche Verpflichtungen wurden nicht verletzt